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Villingen-Schwenningen Music Contest trotzt Coronapandemie

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Foto: Rebekka Bösinger

Villingen-Schwenningen - Genau einen Tag vor der zweiten Vorrunde des VS Music Contest wird klar: Der Schwarzwald-Baar-Kreis zählt wieder zum Risikogebiet.

Sehr bitter war dies für die Organisatoren des diesjährigen Wettbewerbs. Die Coronapandemie hatte die Zuschauer bei der zweiten Vorrunde wohl etwas abgeschreckt, denn sie musste in einer etwas ausgedünnten Version stattfinden. Den Organisatoren war die Enttäuschung zunächst deutlich anzumerken, aber man wollte natürlich alle Regeln konsequent einhalten. Die Jury bedankte sich trotzdem für das viele Herzblut, das die Mitarbeiter jedes Jahr in den Contest stecken würden, damit dieser stattfinden kann.

"Wir machen uns trotzdem einen schönen Abend"

Die erstmalige Frustration über die plötzliche Wendung des Contests entwickelte sich beim Zuhören aber schnell wieder in Faszination und Begeisterung.

Die erste Band "Post Pacific" aus Tettnang brachte trotz dem kleinen Publikum ihre ganze positive Energie mit auf die Bühne und steckte mit ihrem Spaß am gemeinsamen Spielen an. "Wir machen uns trotzdem einen schönen Abend", meinte Gitarrist Marcel Gross. Die Alternative Rock-Band hatte als erste Gruppe dieses Jahr weibliche Unterstützung von Powerfrau und Sängerin Denise Maucher mit dabei. Die junge Gruppe spielte eigene, kraftvolle und melodische Songs wie "Welcome to my dream", "Run away" oder "Is it really too late" und meisterten sowohl ausgelassene, als auch gefühlvolle Abschnitte.

Post Pacific ließen sich hier nicht in eine Schublade stecken. Das musikalische Genre variierte von Song zu Song, so wie auch die Stimmung jedes Stücks. Mal laut, temperamentvoll und dynamisch, dann ganz ruhig und emotional. Die Lyrics erzählten dabei von Liebe, Leid, Hoffnung und alltäglichen Problemen des Lebens. Durch die Authentizität ihres Auftretens konnte man ihnen jedes Wort abkaufen, das sie über ihre Gefühle sangen. Die Band brachte mit ihrem Auftakt definitiv die gute Stimmung zurück in das Kulturzentrum Klosterhof und brachte die Zuhörer zum Mitklatschen und Summen. Auch das Zusammenspiel der einzelnen Bandmitglieder, darunter Gitarrist Patrick Petraschewsky, Bassist Manuel Schweikl und Drummer Jan Oßmann ließ die Besucher lächeln.

Glaube ist Kern ihrer Musik

Die zweite Band, von der nur drei Bandmitglieder teilnehmen konnten war "Mal Angenommen" aus Aschaffenburg und dem Wuppertal. Ihre Musik und Texte waren ganz anders als die ihrer Vorgänger. Die Texte drehten sich um Glauben, Zweifel, Liebe, Niederlagen, Erfolge, Mut und Angst. Also alles, was zum Leben dazugehört. Drummer Andreas Seider, Gitarrist Peter Seider und Bassist Danny Hagelgans brachten sehr gefühlvoll und emphatische ihre Songs zum Ausdruck. Der Glaube ist dabei Kern ihrer Musik, die mit persönlichen und ehrlichen Worten zum Träumen und Nachdenken anregt.

Die Bandmitglieder sangen alle drei selbst mit und versprühten mit ihren Liedern "Willkommen im Leben", "Meine Meinung" oder "Stell alles auf den Kopf" eine herzliche und leidenschaftliche Ausstrahlung.

Die Band "Life Pictures" und Sänger Niklas Bastian hatten ihre Teilnahme zuvor abgesagt.

Nächste Woche geht es am kommenden Freitag, 23. Oktober, mit "Tom Slam", "Raw Sienna" und "P&A" in die dritte und letzte Vorrunde.

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