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Villingen-Schwenningen Miley Cyrus klassisch, Nirvana soulig und Sting jazzig

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Der Chor des Gymnasiums am Deutenberg, geleitet von Alex Ungelenk, zeigte beim Bühne-frei-Abend seine ganze Bandbreite von Klassik bis Pop. Fotos: Schule Foto: Schwarzwälder-Bote

VS-Schwenningen. "Wenn unsere Schule eine Seele hat, dann sind das zu einem großen Teil unsere Musiker", sagte Schulleiter Manfred Koschek sichtlich beeindruckt am Ende eines gelungenen "Bühne frei!"-Abends im Musiksaal des Gymnasiums am Deutenberg. Mit der Veranstaltung gab Musiklehrer Alex Ungelenk Schülern des Gymnasiums am Deutenberg die Möglichkeit, ihre Talente zu zeigen.

Die Besonderheit dieses Mal: Standen bei vergangenen "Bühne-frei!"-Abenden auch Schauspieler, Tänzer und Poeten auf der Bühne, gehörte diese diesmal allein den Musikern. Von denen gibt es am Schwenninger Gymnasium mehr als man glaubt. Denn Musik machen die Schüler nicht nur in den Ensembles der Schule oder im Musikunterricht, sondern viele auch für sich – alleine oder in Bands. Heraus kam ein abwechslungsreiches Programm mit einigen Überraschungen, welches das Publikum im voll besetzten Musiksaal begeisterte.

Einen starken Anfang legte Sängerin Jessica Müller mit "Wrecking Ball" hin, von Alex Ungelenk am Flügel begleitet. Gemeinsam verwandelten die beiden den bekannten Hit von Miley Cyrus in eine einfühlsame Klavierballade. Es folgte Matthias Stauss mit seiner Marimba, einem xylophonähnlichen Instrument, das der Abiturient in virtuoser Weise zum Klingen brachte. Nach zwei rhythmisch vertrackten und dynamischen Solo-Stücken lud Matthias Stauss einen befreundeten Merimba-Spieler zum Duett und wurde von seinem Bruder Luca am Schlagzeug und Maurice Klaiber an der Gitarre begleitet. "Wenn die Musik zu laut ist, bist du zu alt", sang Marius Müller dem Publikum zu. Der Zehntklässler spielte seine eigenen Lieder und begleitete sich dabei auf der Akustikgitarre. Das Publikum bekam eingängige Songs mit tiefsinnigen deutschen Texten über Sehnsucht und Liebe zu hören und erlebte einen versierten Gitarristen, der oft an den Singer-Songwriter-Star Ed Sheeran erinnerte.

Mit Dominic Grieshaber, Dominic Baumann, Franziska Kammerer, Lisa Tilch, Clara Schäfer, Jan Waldherr und Marcel Vojvodic betrat die Band "reflexioN" die Bühne. Dass hier großartige Musiker am Werk waren, war vom ersten Ton an klar. Die Schüler interpretierten die Nirvana-Grunge-Hymne "Smells like teen spirit" als mitreißende Soul-Nummer mit fetten Bläsersätzen und coolem E-Piano.

"Das Gymnasium am Deutenberg ist ein musikalisches Gymnasium", leitete Alexander Ungelenk den Auftritt des Kammerorchesters ein und spielte dabei auf die Abkürzung "GaD" an. Dass alle drei Buchstaben auch Töne bezeichnen, brachte Ungelenk auf die Idee, eine Sinfonietta – eine kleine Sinfonie – zu schreiben, in der die Töne g, a und d eine tragende Rolle spielen. Deren erster Satz war bei "Bühne frei!" zu hören. Das Schulorchester mit Geigen, Querflöten, Klarinetten, Euphonien und Flügel setzte das klassisch inspirierte Stück souverän um. Das war umso beeindruckender, als dass im Orchester auch viele Schülerinnen der Unter- und Mittelstufe mitspielen. Sie erzeugten intensive Momente, etwa wenn sich nach ruhigen Klavierpassagen das komplette Orchester mit dem Thema erhob.

Ebenfalls klassisch knüpfte der Schulchor mit Anton Bruckners "Locus iste" an. Dem anspruchsvollen, vom Chor sehr gut umgesetzten Stück folgte das Spiritual "O Mary don’t you weep", bei dem Tatjana Goldmann, Deniz Uysal, Kiana Meier, Sarah Saiti, Franziska Setzer, Bianca Schmidt und Sewdy Tsehaye abwechselnd die Rolle der Solistin übernahmen. Mit einer beeindruckenden mehrstimmige Version von Ellie Gouldings "Burn" mit Jessica Müller als Solistin beendete der Chor seinen Auftritt.

Eben noch an der Trompete, präsentierte sich Kursstufenschülerin Clara Schäfer nun als Frontfrau von "Clara and the leftovers". Begleitet von Luise Bachmura am Akkordeon, Lukas Wittner am Euphonium und Alex Ungelenk am Klavier sang sie eine luftig swingende Folk-Jazz-Version von Stings "Englishman in New York".

Den Abschluss des Abends bildeten "WayAhead". Die junge Band mit Kiana Meier am Mikro, Luca Stauss am Schlagzeug, Marco Vitulli am Keyboard und Gregor Wolf an der Gitarre legte mit Robbie Williams’ "Let me entertain you" energiegeladen los, groovte mit "This love" von Maroon 5 funkig weiter und setzte mit Melissa Etheridges "Like the way I do" den rockigen Schlusspunkt eines beeindruckenden "Bühne-frei!"-Abends.

 

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Cornelia Spitz

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