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Villingen-Schwenningen Marbacher sind beim Glasfaseranschluss noch zurückhaltend

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An der Informationsveranstaltung zum Glasfaseranschluss in der Turn- und Festhalle Marbach verfolgen über 200 Bürger die Ausführungen. Foto: G. Kaletta Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Marbach. Nach dem derzeitigen Stand wollen 47 Prozent der Marbacher Haushalte an der Zukunftstechnologie Glasfaser teilhaben, indem sie einen Anschlussvertrag unterschrieben haben.

Weitere 17 Prozent entschieden sich für die Ablage des Anschlusskabels auf ihrem Grundstück, um sich eventuell zu einem späteren Zeitpunkt anschließen lassen zu können. Möglicherweise wird sich die Prozentzahl der Anschlusswilligen nach der in der Turn- und Festhalle erfolgten Informationsveranstaltung noch erhöhen, da neben den ausgelegten Gummibärchen und Kugelschreibern auch Broschüren und Anschlussformulare mitgenommen wurden.

Dass in Marbach noch Luft nach oben ist, zeigt ein Vergleich mit dem Nachbarort Rietheim, wo im selben Stadium 60 Prozent der Haushalte den Glasfaseranschluss beantragt hatten.

Zeitlicher Ablauf unklar

Bernd Bichl vom Stadtbauamt erklärte, dass er derzeit keine Auskünfte zum zeitlichen Ablauf von Bauangelegenheiten erteilen kann, die im Zusammenhang mit der Verlegung des Glasfaserkabels stehen. Die Grundvoraussetzung für die Einleitung aller weiteren Schritte sei die Bewilligung von Fördermitteln, die noch nicht vorliege. Für Marbach sei ein Antrag zur Vollversorgung gestellt worden. Der Förderbescheid werde zeigen, ob dem Antrag so entsprochen wurde, oder ob es Einschränkungen gibt, zumal auch die Telekom versuche hier mitzumischen.

Felix Stiegeler, dessen Unternehmen Stiegeler IT in Schönau als Internetanbieter eng mit dem Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar eine Glasfaserinfrastruktur ausbaut, informierte die über 200 Zuhörer über den Verfahrensablauf sowie technische Details. Was die Glasfaser-Tarife anbelangt, könne für einen Monatsbeitrag im Internet mit garantierten 100 Mbit/Sekunde im Download und 40 Mbit/Sekunde im Upload gesurft, die Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz mit zwei Kanälen und drei Rufnummern sowie TV mit 130 Sendern genutzt werden, so Stiegeler. Bei der Internetleistung von 200 Mbit/Sekunde ist dies teuerer.

Felix Stiegeler riet dazu, seinem Unternehmen die Kündigung des derzeitigen Anschlusses bei den jeweiligen Anbietern zu überlassen, sodass ausgeschlossen werden kann, dass eine netzlose Zeit für den Kunden eintritt. Bei der Eigenkündigung könne passieren, dass insbesondere die drei- oder vierstelligen Telefonnummern vom bisherigen Anbieter gelöscht werden und der Kunde eine neue Nummer beantragen muss.

Dass es mit Versorgungssituation in Marbach nicht zum Besten bestellt ist, war aus den Besucherreihen zu hören, wo DSL-Light und DSL als Verbindungen aus vergangenen Zeiten bezeichnet wurden. Auch ganz krasse Situationen, wo gar kein Provider vorhanden ist, kamen zur Sprache.

So manchen Zuhörern drang im Verlauf der Wortmeldungen von Betroffenen ins Bewusstsein, dass die Telekom in Marbach zwar aufrüsten möchte, letztendlich sich jedoch nichts daran ändern werde, dass die letzte Meile ein Kupferkabel bleiben wird, und somit bei weitem nicht an die Leistungen eines Glasfaserkabels heranreichen kann.

Weitere Informationen: beim Zweckverband Breitbandversorgung, Telefon 07721/9 13 55 80

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