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Villingen-Schwenningen Jobs for Future: Mit Abstand über die Messe

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Die Messe Jobs for Future fand wieder auf dem Messegelände in Villingen-Schwenningen statt. Foto: Bartler-Team

VS-Schwenningen - Die Jobs for Future startete am Donnerstag unter ungewöhnlichen Bedingungen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist in den vier Messehallen nur ein Drittel der sonst üblichen Ausstellerzahl zu finden. Mundschutz tragen und Abstand halten lautet die diesjährige Devise.

Natürlich gibt es ein Hygienekonzept für die erste große Veranstaltung im Schwarzwald-Baar-Kreis seit Monaten. Doch funktioniert dieses auch? Halten sich die Besucher an Abstands- und Maskenpflicht?

829 Besucher kommen am ersten Tag

Zugegeben, in den ersten Stunden der Berufsmesse Jobs for Future scheint zumindest das Abstandshalten kein Problem zu sein, was allerdings auch an der noch überschaubaren Anzahl an Besuchern liegt. Durch das Raumkonzept des Veranstalters, der Südwest Messe- und Ausstellungs-GmbH, wirken die kleinen Besuchergruppen auf den sieben Meter breiten Gängen geradezu verloren.

Bereits im Vorfeld dieser besonderen Ausgabe der Messe konnten die Verantwortlichen nicht wirklich einschätzen, was sie erwarten wird. Wie viele Besucher kommen würden? "Das können wir nicht sagen", erklärte Geschäftsführerin Stefany Goschmann vor knapp zwei Wochen. Verständlich, schließlich gibt es im Prinzip keine verlässlichen Fakten, die Hochrechnungen zuließen. Zwar ist es Schülern grundsätzlich erlaubt, die Messe während der Unterrichtszeit zu besuchen, schul- oder klassenweise werden die Jugendlichen dieses Jahr allerdings nicht angekarrt. Demnach fällt der Gradmesser "Voranmeldungen" für die Messegesellschaft auch weg.

Am ersten Messetag waren laut Stefany Goschmann 829 Besucher da. "Ich freue mich sehr über die Anzahl, vor allem aber freue ich mich über die Zufriedenheit der Aussteller." Denn es seien, so hätten diese berichtet, vor allem vorinformierte und sehr interessierte Besucher gewesen, sagt Goschmann am Donnerstagabend. Obwohl der Zahlenvergleich zum Vorjahr hinkt, zieht ihn Stefany Goschmann dennoch: "2019 hatten wir am Donnerstag, dem traditionell schwächsten Tag der Messe, 3772 Besucher."

"Das ist so gut machbar"

Auch im Gespräch mit unserer Zeitung bestätigen die Aussteller ihre Zufriedenheit. Pascal Bausch von der Firma MAN in Villingen hat einen sehr positiven ersten Eindruck: "Die Besucher halten sich alle an die Maskenpflicht. Natürlich ist es im Gespräch nicht auf Dauer etwas anstrengend, weil man gefühlt doppelt so laut sprechen muss als sonst." Sein Kollege, Peter Burgbacher kann als Messeneuling in Bezug auf die Besucherzahlen keine Vergleiche ziehen. "Heute Morgen war aber einiges los", berichtet er am Donnerstagnachmittag, als der Andrang wieder recht überschaubar ist.

Besser vergleichen kann hingegen Heiko Lehrer, Ausbildungsleiter der Firma Schuler aus Gosheim: "Ich war erstaunt, dass heute Morgen so viel los war. Damit hätte ich nicht gerechnet." Wenngleich die Zahlen mit der sonstigen Jobs for Future nicht vergleichbar seien. Das Hygienekonzept der Messe geht für ihn am ersten Tag auf jeden Fall voll auf. "Da hast du beim Einkaufen mehr Kontakt zu anderen Personen als hier in den Hallen." Aus unternehmerischer Sicht ist die Veranstaltung der Berufsmesse auf jeden Fall gut. "Dieses Jahr hatten wir schon eine echte Bewerberflaute. Ich hoffe, der Schulstart und die Messe motivieren den einen oder anderen jetzt noch."

Anders geht es der Firma Kunststoff Christel aus Bad Dürrheim, wie Lina Uhlmann berichtet: "Wir haben für 2020 alle Ausbildungsplätze belegt, suchen aber jetzt schon für 2021." Tatsächlich habe sie die Corona-Krise nicht so sehr getroffen. "Wir sind nicht nur in der Automobilindustrie tätig, sondern auch in der Medizintechnik. Und das ist ja weiterhin sehr gefragt." Dass der eine oder andere Interessent am Stand etwas "scheu" sei, liegt ihrer Meinung nach nicht an Corona. "Das ist wohl eher eine Frage des Alters", sagt sie schmunzelnd.

Informationen und Vorträge

Die Jobs for Future ist am Freitag und Samstag jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet, eine Registrierung, vorab oder vor Ort ist verpflichtend, der Eintritt ist frei.

Am Freitag sind unter anderem Vorträge und Workshops geboten, so auch von Jörg Palmer im Bereich Sport- und Physiotherapie. Der Vortrag findet um 11 Uhr im Forum der Messe statt. Um 13.30 Uhr referiert Beatrix Pfundstein am selben Ort über die Möglichkeiten eines Auslandssemesters oder Kurzaufenthalt. Von 14 bis 16 Uhr wird in Halle B ein Live-Bewerbungsunterlagen-Check angeboten.

Am Samstag informiert ab 13 Uhr die Bundespolizei im Forum. Ab 14 Uhr betreibt Edeltraud Kochems "Marketing der Persönlichkeit" mit Farb- und Stilberatungen. Wie sie die Chancen auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz steigern, erfahren die Zuhörer beim Vortrag von Veli Akkaya um 14.30 Uhr.

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