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Villingen-Schwenningen Jetzt sitzen die Handgriffe auch im Notfall

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Viele Akteure sind notwendig, um die ersten "Safety-Days" an der Feintechnikschule auf die Beine zu stellen. Fotos: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

Die Staatliche Feintechnikschule mit Technischem Gymnasium (FTS) geht mit den ersten, über den Schwarzwald-Baar-Kreis hinaus an Schulen einzigartigen "Safety-Days" neue Wege in Sachen Erste Hilfe.

VS-Schwenningen. Im Unglücksfall Menschen zu helfen, ist eine Bürgerpflicht. Doch das will gelernt sein. An staatlichen Schulen ist zudem gesetzlich geregelt, dass zehn Prozent aller Lehrer in Erster Hilfe ausgebildet sein müssen. Zu wenig, fand man an der FTS, zumal das Gesetz keine genauen Angaben über den Prozentsatz der Schüler macht, der im Notfall tätig werden können sollte. Der Gewinn eines vierstelligen Euro-Betrags beim Sparkassen-Schulwettbewerb gab den Ausschlag, die Idee der "Safety-Days" unter der Projektleitung von Annette Beha und Bernd Welte in die Tat umzusetzen. Sie fanden am Donnerstag und Freitag statt.

Dabei stand für die 180 Eingangsschüler der Feintechnikschule und des Gymnasiums nicht nur die Ersthelfer-Ausbildung durch den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes auf dem Stundenplan. Neben den wichtigsten Handgriffen der Ersten Hilfe am Unfallort bekamen die Schüler von der in der Region tätigen Antiaggressionstrainerin Ramona Bliestle auch mehr über Themen wie Mobbing und Jugendkriminalität vermittelt, und sie erhielten Ansätze für lösungsorientierte Konfliktgespräche.

Die Bekämpfung von Blutkrebs thematisierte am Donnerstag Lena Schmidt aus Tübingen. Sie hat Knochenmark gespendet. Wer wollte, konnte sich gleich vor Ort bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) als Spender registrieren lassen. Gudrun Brugger und Harry Hurtz von der Polizei sprachen über Cybercrime und Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss.

Im Schulhof hatten das Deutsche Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk (THW) und die Freiwillige Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen Aufstellung genommen. Die Mitarbeiter, darunter Kreisbrandmeister Florian Vetter und THW-Kreisverbandsleiter Markus Payer, beantworteten alle Schülerfragen und führten die eingesetzten Computer-, Netzwerk- und Funktechniken vor.

Nächste Auflage für 2019 vorgesehen

Die rund 20 bereits ausgebildeten Ersthelfer der Schule konnten alternativ an einem Theaterworkshop mit Clemens Kleijn teilnehmen, der an beiden Tagen in eine Aufführung zum Thema Sicherheit mündete. Für den stellvertretenden Schulleiter Udo-Jürgen Held boten die "Safety-Days" jedem neuen Schüler nicht nur die Möglichkeit, sich in Erster Hilfe ausbilden zu lassen und damit die Sicherheit an der Schule erhöhen. Sie können – so sein Wunsch – den Hilfsorganisationen auch ehrenamtliche Helfer und FSJ-Absolventen bescheren.

Die Erstauflage der "Safety-Days" kam bei allen Beteiligten so gut an, dass im nächsten Jahr die Wiederholung folgen soll. Die zwei Tage vor den Herbstferien der Ersten Hilfe und der Sicherheit zu widmen, könnte auch zur Gewohnheit werden – vorausgesetzt es tun sich immer wieder Quellen zur Kostendeckung auf, schränkte Held ein.

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Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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