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Villingen-Schwenningen Gesamtelternbeirat: Ein heißes Eisen wandert weiter

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Michael Grieshaber reicht sein Amt als Gesamtelternbeiratsvorsitzender jetzt weiter. Archiv-Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

Villingen-Schwenningen. Michael Grieshaber hat bald wieder mehr Zeit: Das engagierte wie streitbare Vorstandsmitglied des Gesamtelternbeirates (GEB) VS scheidet aus. Was er seinem Nachfolger an der Spitze, Tino Berthold, hinterlässt: Neben einer durchwachsenen Bilanz auch das weiterhin heiße Eisen Brandschutz.

Grieshabers Zeit als zunächst Vorsitzender und nun stellvertretender Vorsitzender des Gesamtelternbeirates VS und Elternbeiratsvorsitzender an der Karl-Brachat-Realschule in Villingen ist aus ganz einfachem Grund abgelaufen: Die Schulzeit seiner beiden Kinder ist beendet. Und damit auch seine Zeit als Elternvertreter. Mit gemischten Gefühlen gibt er ab. Nicht alle Themen, die das GEB-Vorstandsmitglied in seiner Amtszeit ab 2013 auf die Liste nahm, konnten abgehakt werden. "Wir haben zwar viel bewegen können, aber es liegt auch noch einiges im Argen."

Realschulen im Blick

Erfreulich ist für Grieshaber, der bis zu den nächsten Elternbeiratswahlen im Herbst noch im Amt ist: Die Mitsprache bei wichtigen Themen wie der regionalen Schulentwicklung sei besser geworden. Zudem die Kommunikation mit der Stadt durch regelmäßige Gespräche (einmal pro Quartal).

"Doch es geht nicht nur darum, Stellungnahmen abgeben zu dürfen, unsere Kritik, unsere Anregungen sollten sich auch in den Planungen widerspiegeln." Jüngstes kritikwürdiges Beispiel: die Hirschbergschule, die in der Friedensschule aufging. An der Friedensschule fällt dafür der Werkrealschulzug weg, der in den nächsten fünf Jahren auslaufen wird. Ein Schritt in die falsche Richtung, kritisiert Grieshaber. Mit Blick auf die völlig überlastete Karl-Brachat-Realschule und den baulichen Ausfall des Schulverbundes am Deutenberg, der in Container ziehen muss, fordert der GEB-Vize einen Ausbau der Sekundarstufe I für das Oberzentrum. Der Mangel beispielsweise an Realschulplätzen würde auch von anderen Stellen beklagt.

Noch ausbaufähig ist für Grieshaber das Schadstoff-Kataster für die Schulen der Stadt. Welche Giftstoffe in welchen Gebäuden stecken: Die Antworten auf diese Fragen dürften auch weiterhin interessant sein. Zwar sei auf Antrag des GEB vor vielen Jahren eine To-Do-Liste entstanden, aber nicht weitergeführt worden. Aktuell werden nur noch Schadstoffe geprüft, wenn "man was hört", so Grieshaber. "Da ist man auf halbem Wege stecken geblieben."

Brandschutz ein Thema

Das Kataster-Thema steht ganz oben auf der Liste. Ebenso ein Top-Thema ist das neue Konzept für den Ganztagsschulbereich. Grieshaber sieht eine Ungleichbehandlung: Ob Kinder ganztags oder halbtags (also Regelschule) zur Schule gehen, Mittagstisch wählen oder auch nicht, dies sollte nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Alles andere als zufriedenstellend ist für ihn ein Punkt, an dem er sich viele Monate lang die Zähne ausgebissen hat: Brandschutz und Brandverhütungsschauen. Noch immer fehle ihm eine detaillierte Offenlegung, die von der Stadt vor geraumer Zeit zugesagt worden sei. "Wir möchten ganz genau wissen, was an welcher Schule gemacht wurde." Ein wahrer Lichtblick dagegen ist für ihn die Summe der Mittel, die die Stadt für Sanierungsmaßnahmen in den Schulhäusern zur Verfügung stellt, aktuell: "So viele Millionen wie jetzt gab es noch nie."

Nachfolger Tino Berthold

Ob ihm ab spätestens November etwas fehlen wird: Ja und Nein. Sicher sei der Zeitaufwand für das Amt nicht unerheblich gewesen, aber "wenn man sich engagiert, kann man ja auch etwas erreichen. Das war eine Bereicherung", so der scheidende GEB-Vize, dessen Nachfolge Tino Berthold angetreten hat.

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