Freuen sich über ihre guten Plätze bei der Zwölf-Stunden-Mountainbike-Europameisterschaft am Ammersee: Thomas Huber (links) und Jochen Menath vom Ski-Club Villingen. Foto: Simon Foto: Schwarzwälder-Bote

Jochen Menath und Thomas Huber bei Zwölf-Stunden-Mountainbike-Meisterschaft am Start

VS-Villingen (as). Jochen Menath und Thomas Huber vom Ski-Club Villingen starteten bei der Zwölf-Stunden-Mountainbike-Europameisterschaft am Ammersee. Das Mountainbikerennen in Dießen am Ammersee ist die offizielle Europameisterschaft über zwölf Stunden auf dem Bike.

Auf dem Rundkurs über acht Kilometer und je 150 Anstiegshöhenmetern galt es, möglichst viele Runden zwischen morgens 8 Uhr und abends 20 Uhr zu fahren. Gut 70 Teilnehmer stellten sich dieser Ausdauerheraus­forderung. Gute Organisation und perfektes trockenes Wetter waren optimale Bedingung für diesen Kraftakt. ­Entscheidend ist aber, langsam anzufangen und die ersten Stunden recht locker zu bewältigen. Nur dann kann man die zwölf Stunden mit kurzen Verpflegungspausen auch durchfahren.

Jochen Menath brauchte einige Runden, bis er sein Tempo gefunden hatte, kurbelte aber trotz einer kleinen Zwangspause wegen eines Defektes am Rad dann stetig seine Runden herunter. Nach 11:52 Stunden erreichte er das Ziel auf Platz 51 mit 22 Runden, 176 Kilometern und mit 3300 Höhenmetern.

Thomas Huber begann kontrolliert, Rundenzeiten waren immer zwischen 24 und 25 Minuten. Die beiden letzten Runden waren dann auch noch seine schnellsten, also alles perfekt eingeteilt. Zwar gab es so nach sechs bis sieben Stunden ein Tief, aber das ist dann Kopfsache, und er überstand die Phase ­souverän. So standen dann nach 11:56 Stunden 28 Runden auf der Anzeigetafel. Mit 224 Kilometer und 4200 ­Höhenmetern erkämpfte er sich Platz 25.

Erstaunlich war es für den Skiclub, wie gut die beiden Villinger mit den Radprofis mithalten konnten. Der Sieger schaffte unglaubliche 37 Runden mit 296 Kilometer. Und es war kein E-Bike.