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Villingen-Schwenningen Explosion und Brand in Uhrenfabrik

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Durch in der Werkstatt gelagerte Lacke kam es zu mehreren Explosionen. Foto: Eich

Villingen-Schwenningen - In einer Kuckucksuhrenfabrik in Villingen ist am Montagmorgen gegen acht Uhr ein Brand ausgebrochen. Zuvor kam es zu einer Explosion im Werkstattbereich. Ersten Angaben zufolge wurden zwei Personen leicht verletzt.

Beim Eintreffen der Feuerwehr in der Fabrik in der Robert-Bosch-Straße stieg bereits dichter Rauch auf, zudem schlugen Flammen aus dem Kellergeschoss im rückwertigen Teil des Gebäudes. Hier war es zuvor, so berichten Zeugen, zu einer Detonation gekommen. Die Einsatzkräfte hatten zunächst aufgrund des dichten Rauches damit zu kämpfen, bis zum Brandherd vorzudringen.

Zu diesem Zeitpunkt waren die 19 Mitarbeiter, die sich während der Explosion im Inneren des Gebäudes befanden, bereits nach draußen geflüchtet. Ersten Angaben zufolge soll eine Person ein Knalltrauma erlitten haben, eine zweite wurde aufgrund eines Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelt. Beide wurden vom Rettungsdienst, der mit drei Rettungswagen, einem Krankenwagen, zwei Notärzten und Rettungshubschrauber vor Ort war, ins Klinikum gebracht.

Unterdessen versuchte die Feuerwehr mit einem massiven Löschangriff auch von außen die Flammen einzudämmen. Es dauerte aufgrund der schwierigen Gegebenheiten vor Ort jedoch lange, bis der Brand unter Kontrolle war. Zudem war Vorsicht geboten, da in der Fabrik auch Löse- und Lackstoffe lagerten. Rund anderthalb Stunden nach Brandausbruch entschied sich deshalb die Einsatzleitung dazu, Schaum einzusetzen, um die Flammen gänzlich zu ersticken.

Bevölkerung wird gewarnt

Die enorme Rauchentwicklung führte außerdem dazu, dass eine ein Warnhinweis an die Bevölkerung herausgegeben wurde. So wird die Bevölkerung aktuell im Bereich Ifängle und Wöschhalde-Süd darum gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Erste Messungen der Feuerwehr haben bislang allerdings ergeben, dass momentan keine Gefahr für die Bevölkerung besteht.

Die Löscharbeiten werden sich voraussichtlich noch einige Stunden hinziehen. Vor Ort sind unter anderem rund 100 Kräfte verschiedener Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Villingen-Schwenningen mit fast 20 Fahrzeugen. Auch Polizei und THW eilten an die Unglücksstelle, die weiträumig abgesperrt ist.

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