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Villingen-Schwenningen Erleichterung macht sich breit

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Die beiden Geschwister Maja (von links) und Simon Bubak aus Tuningen freuen sich gemeinsam mit ihren Eltern Agnieszka und Konrad auf die Feier der ersten heiligen Kommunion.Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder Bote

Der Auftakt ist gemacht. Die ersten vier der insgesamt zwölf Erstkommunionfeiern in der Seel­sorgeeinheit ­Neckar-Baar sind erfolgreich absolviert. Eines der ersten größeren Ereignisse in Schwenningen nach der langen Zeit des Lockdowns nimmt an Fahrt auf.

VS-Schwenningen/Weigheim/Mühlhausen/Tuningen. Erleichterung machte sich breit im Organisations- und Helferteam, das im Vorfeld gespannt der ersten Kommunionfeier entgegenfieberte. Schließlich erforderte die Aufteilung in zwölf Erstkommunion­gruppen mit maximal sechs Kindern auch vom rund 25 Mitglieder zählenden Betreuungs- und Organisationsteam einen überproportionalen Einsatz.

Er erwies sich als eine logistische Herausforderung. Von Beginn an war klar, dass nur die St. Franziskuskirche alle Möglichkeiten bietet, die Erstkommunionfeier von 71 ­Kindern der Pfarrgemeinden St. Franziskus-Mariä Himmelfahrt Schwenningen, St. ­Otmar in Weigheim, St. Anna in Tuningen und St. Georg in Mühlhausen vorzunehmen.

Doch auch im Franziskus-Gotteshaus hat sich gegenüber den Erstkommunionfeiern der früheren Jahre einiges geändert. Auf Grund der Covid-19-Verordnung war ein Betreuungsteam von pastoralen Mitarbeitern, Erstkommunionhelfern und Kirchengemeinderäten gefordert, die Auflagen umzusetzen. Beispielsweise ist jede zweite Kirchenbank abgesperrt, um den Mindestabstand einhalten zu können.

Dank einer Plexiglasscheibe war es möglich, dass die Erstkommunikanten von Pfarrer Michael Schuhmacher das Sakrament der Kommunion empfangen konnten.

Um der gesamten Veranstaltung dennoch einen würdigen Verlauf zu verleihen, bereicherten Peter Hirsch an der Orgel und der junge Sänger Rafael Frech aus Mühlhausen musikalisch die Feier.

"Pro Erstkommunionkind gaben wir im Vorfeld maximal 16 Eintrittskarten für Familienangehörige und Verwandte aus, die an der Feier der ersten heiligen Kommunion teilnehmen können. Jeder Familie wird ihr Platz zugewiesen, um das Infektionsrisiko so klein wie möglich zu halten. Mehr Besucher sind entsprechend der aktuellen Verordnung einfach nicht zugelassen", bittet Stefan ­Erchinger, Vorsitzender des Kirchengemeinderats, um Verständnis.

Die Erstkommunionfeier dauerte rund eine Stunde. Unmittelbar danach hatte das Helferteam mit der Desinfektion und Reinigung der Kirche begonnen, für die es rund eine halbe Stunde Zeit hatte. Danach betraten bereits die ersten Gäste der zweiten Kommunionfeier die Kirche.

Für die Erstkommunikanten und ihre Familien bleibt die Feier auf Grund der besonderen Umstände wohl unvergesslich. Umso erfreuter zeigte sich Pfarrer Michael Schuhmacher, der die Feiern im Wechsel mit Pfarrer ­Andreas Schulz zelebriert, über den Ablauf von der Vorbereitung bis zur Feier.

"Rund 80 Prozent der Erstkommunionvorbereitung konnten wir absolvieren. Unter anderem die Erstkommunionbeichte, und die Taufe von sechs Erstkommunionkindern mussten wir anders organisieren. Zudem war es nicht möglich, im Vorfeld eine Hauptprobe durchzuführen", zeigt Schuhmacher auf. Der Pfarrer verweist darauf, dass lediglich fünf der 71 Erstkommunionkinder auf die Teilnahme an der Feier verzichteten.

Zu den Helfern, die an allen zwölf Feiern mitwirken, zählt neben den Gemeindereferentinnen Lucia Feuerstein und Christiane Stöffelmeier auch Veronica Ibach, die ein freiwilliges soziales Jahr absolviert. "Es ist für mich eine spannende und lehrreiche Erfahrung, in einer Zeit die Seelsorgeeinheit unterstützen zu können, in der auf einmal nichts mehr so war wie zuvor", freut sich Ibach nach den Sommerferien auf den Beginn ihrer Ausbildung.

"In diesem Jahr war alles etwa aufwändiger als in den Vorjahren." Erstkommunionhelferin Isabel Hass ist dennoch froh, dass der Hauptteil der Vorbereitung zwischen Oktober und Februar wie gewohnt stattfand. Auch die Eltern waren nach der Feier froh darüber, dass ihre Kinder das Sakrament der ersten heiligen Kommunion empfangen haben.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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