Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Villingen-Schwenningen Erinnerung an Felix Schlenker

Von
Ein Porträt über Felix Schlenker von Julio Rondo y Blanco, 1979, Öl und Aquarell auf Papier, ist in der Ausstellung der Städtischen Galerie ab Sonntag, 6. Februar, zu sehen. Foto: privat Foto: Schwarzwälder-Bote

VS-Schwenningen (uwk). Diese Ausstellung hat das Oberzentrum noch nicht gesehen: 99 Werke von 83 Künstlern aus der Sammlung Felix Schlenker werden vom 6. Februar bis 27. März in der Städtischen Galerie präsentiert.

Die Ausstellung "abstrakt, konkret und gegen den strich – Felix Schlenker und seine Sammlung" ist dem großen Sohn Schwenningens gewidmet, 1920 in der Neckarstadt geboren und am 1. Juli 2010, wenige Tage vor seinem 90. Geburtstag, gestorben. Der Künstler, der seit 1966 in Mühlhausen lebte, wurde 1990 mit der Bürgermedaille der Doppelstadt und dem Titel "Professor honoris causa" durch das Land geehrt.

In diesem Umfang und in dieser Zusammensetzung seien Sammlung und Werke von Felix Schlenker noch nie zu sehen gewesen, sagt Galerieleiter Wendelin Renn. Ergänzt wird die Schau um fünf großformatige Werke von seiner Hand. Weitere Besonderheit: Eine Arbeit von Erich Lindenberg, Bruder des Rockers Udo Lindenberg, wird in Schwenningen ausgestellt sein.

99 der 125 Werke umfassenden Sammlung Schlenker zeigt die Städtische Galerie. Mit Malerei und Skulptur sind dabei unter anderem Arbeiten von Horst Antes, Antonio Calderara, Karl Fred Dahmen, Gotthard Graubner, Otto Herbert Hajek, Erich Hauser, Sol LeWitt, Georg Karl Pfahler, Bridget Riley, Fritz Schwegler, Daniel Spoerri, Günther Uecker oder Lambert Maria Wintersberger zu sehen.

Der Künstler Felix Schlenker hatte vor über 50 Jahren im Verbund mit dem Architekten Karl Heinichen im wirtschaftlich aufstrebenden Neckarstädtchen Schwenningen die "kleine galerie" gegründet. Ab 1959 im neu eingerichteten Büro des Architekten in der Herdstraße und ab 1965 mit kleiner Unterstützung der Stadt Schwenningen im Zollamt in der Güterstraße präsentierte die Galerie bis 1967 weit beachtete Ausstellungen mit Arbeiten zeitgenössischer Kunst. "Schnell entwickelte sich die ›kleine galerie‹ zum Treffpunkt vieler Kunstinteressierter, und bald schon wurde sie auch zum Ort kontroverser Diskussionen über das, was Kunst ist und sein kann", erklärt Renn. Im Auftrag der Stadt Villingen-Schwenningen war Schlenker von 1974 bis 1990 Mentor und Motor im Ausstellungswesen.

Aus der langjährigen Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit tauschte und kaufte er mit und von seinen Künstlerkollegen zahlreiche Kunstwerke, die als "Sammlung Felix Schlenker" anfangs als Leihgaben in der Stadtbibliothek Schwenningen zu sehen waren. "Am 22. Mai 1992 übereignete Schlenker der Stadt in großzügiger Weise 125 Kunstwerke aus diesem Konvolut, welche im Bestandskatalog Sammlung Felix Schlenker im Jahr 1995 dokumentiert werden konnten", zeigt der Galerieleiter weiter auf.

Die Ausstellung wird am Samstag, 5. Februar, 17 Uhr, von OB Rupert Kubon eröffnet. Und noch etwas Besonderes: Wie in den frühen Jahren der "kleinen galerie", in denen jede Vernissage mit Jazzmusik begleitet wurde, spielen auf Vermittlung von Fritz Ewald am Kontrabass German Klaiber und der Saxophonist Arno Haas.

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading