Laut dem Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) sind die zuständigen Behörden verpflichtet, bei hinreichendem Verdacht die Verbraucher unter Namensnennung des verantwortlichen Unternehmens unter anderem über "alle sonstigen Verstöße gegen Hygienevorschriften oder Vorschriften, die dem Gesundheits- oder Täuschungsschutz dienen, wenn sie in nicht unerheblichem Ausmaß oder wiederholt erfolgen und bei denen ein Bußgeld von mindestens 350 Euro zu erwarten ist, unverzüglich zu informieren". Eine Namensnennung sei demnach zwingend, der Verstoß müsse jedoch hinreichend begründet sein. Mit der Information soll dem Interesse der Verbraucher an einer verlässlichen behördlichen Information über das "Marktumfeld" Rechnung getragen werden.