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Villingen-Schwenningen Eine klare Sache für Thorsten Frei

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Blumen für (von links) Thorsten Freis Ehefrau Katharina gab es vom Europa-Abgeordneten und Versammlungsleiter Andreas Schwab.Foto: Spitz Foto: Schwarzwälder Bote

Schwarzwald-Baar-Kreis. Dass er nominiert werden würde, stand schon im Vorfeld für niemanden in Frage. Und trotzdem stärkt solch eine Nominierungsversammlung wie die für den Bundestagsabgeordneten Thorsten Frei (CDU) einem Mandatsträger den Rücken: Mit 98,5 Prozent der Stimmen (131 von 133 abgegebenen Stimmen bei 134 Wahlberechtigten) wurde Frei am Donnerstag erneut als Kandidat für die bevorstehende Bundestagswahl nominiert. Einen Gegenkandidaten gab es gar nicht erst. Und das Vertrauen, um das Thorsten Frei an diesem Abend für seine dritte Kandidatur um das Mandat des CDU-Bundestagsabgeordneten für die Region bei der CDU warb, hatte er offenbar längst. Dennoch: Der große Rückhalt ist wertvolles Rüstzeug für den nahenden Wahlkampf.

In seiner Vorstellungsrede ging der 47-Jährige zunächst auf das wohl nach wie vor aktuellste Thema ein: die Corona-Pandemie. "Es geht nicht darum, dass wir diese Krise überstehen, sondern auch darum, dass wir gestärkt aus ihr hervorgehen", machte er deutlich und verwies beispielsweise auf Anstrengungen in puncto Digitalisierung.

Vor allem aber legte er auch sein großes Tätigkeitsfeld dar, das von seinem Fachgebiet, dem Recht, bis hin zu seinen Aufgaben als stellvertretender Fraktionsvorsitzender in Berlin oder im bedeutungsschweren Ressort der Innen- und Rechtspolitik. Über hundert Reden durfte er nach eigener Angabe bereits im Deutschen Bundestag halten. Er sei "wirklich glücklich" mit der Arbeit in Berlin, die ihn von seiner Frau und seinen drei Kindern oft fernhält, aber die auch einen Beitrag dazu leiste, "die Rahmenbedingungen der Menschen im Wahlkreis ein wenig zu verbessern". Und dass er genau diese im Fokus hat und trotz der häufigen Präsenz im 750 Kilometer entfernten Berlin die Haftung zu seinem Wahlkreis nie verloren hat, das ließ er vielfach in seiner Rede durchblitzen. Ganz greifbar wird das, wenn es darum geht, Fördergelder in die Region zu holen – der größte Batzen sei für den Bereich Breitbandstruktur mit alleine in diesem Jahr 50 Millionen Euro für den Landkreis gewesen. Es gehe auch darum, "dass wir im ländlichen Raum gleichwertige Lebensverhältnisse bekommen". Alles richten aber können auch Zuschüsse nicht – Kern des Wirtschaftens müsse derselbe sein wie bei jedem Privatmann: mit dem Geld auszukommen, das zur Verfügung steht. Diese in Zukunft noch größere Herausforderung will Frei stellvertretend für die Region in Berlin mit annehmen: "Und das einzige, das ich Ihnen dafür zusichern kann, ist, dass ich weiterhin mein Bestes gebe."

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