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Villingen-Schwenningen Das Wissen kehrt in Firmenbilanz zurück

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Das Wissen der Mitarbeiter ist ein immaterieller, aber wichtiger Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Im Villinger Steinbeis-Transferzentrum informierte das Bundeswirtschaftsministerium über eine Erfassung dieses Gutes. Firmenvertreter sprachen über die praktischen Erfahrungen. Foto: Schindler Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Dietmar Schindler Villingen-Schwenningen. Interessierte aus Unternehmen und dem öffentlichen Dienst ließen sich im Steinbeis-Transferzentrum in der Villinger Gerberstraße über das Projekt "Wissensbilanz – Made in Germany" informieren.

Wolfgang Müller vom Steinbeiszentrum betonte, dass es diesmal um eine außergewöhnliche Innovation gehe. Meist werden im Steinbeis-Zen­trum Ideen oder patentierte Produkte präsentiert. Jetzt stand das Wissen der Mitarbeiter eines mittelständischen Unternehmens im Mittelpunkt. Günter Hartmann aus Berlin vom Bundeswirtschaftministerium stellte das Projekt Wissensbilanz als pragmatisches Instrument der Unternehmensentwicklung vor. Er vertiefte den Nutzen, das Vorgehen und die Präsentation der Methode. Dazu gibt es Förderprogramme für Betriebe mit bis zu 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz bis zu 50 Millionen Euro.

Vor allem bei der ersten Erstellung einer Wissensbilanz sollte das Unternehmen einen externen Moderator dazuziehen, damit am Ende eine erfolgreiche Wissensbilanz präsentiert werden kann.

Hartmann betonte, dass das Wissen der Mitarbeiter ein wichtiges Potenzial eines jeden Unternehmens sei. Dies fiel bisher bei den Firmenbilanzen als immaterieller Wert immer unter den Tisch. Zwischenzeitlich wird dieser auch bei der Kreditwürdigkeit berücksichtigt.

Der Berliner Berater stellte dann die Vorgehensweise zur Erstellung der Wissensbilanz vor. Alles beginnt mit der Erfassung des strategischen und operativen Wissensmanagements. Am Ende der acht Schritte steht ein Ergebnis, mit dem das Unternehmen seine Stärken und Schwächen kennt. Mit dem endgültigen Ergebnis kann die Firma dann erfolgreicher am Markt agieren.

Über die praktischen Erfahrungen informierten zwei Unternehmer, die teilweise die Wissensbilanz schon mehrfach im Betrieb erstellten. Nur Positives zu berichten wussten Eberhard Fischer von der gleichnamigen Werkzeugtechnik in Endingen sowie Bernd Grabherr vom Omnibus-Unternehmen in Waldburg. Fischers Betrieb entwickelte sich vom Einmann- betrieb zu einem großen Mittelständler. Bernd Grabherr integrierte erfolgreich andere Busunternehmen in seinem. In einer Diskussionsrunde wurden viele Informationen ausgetauscht. Details gibt es auch im Internet unter www.akwissensbilanz.org.

 
 

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