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Villingen-Schwenningen Baar bleibt auf der Tagesordnung

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Schwarzwald-Baar-Kreis. Das Landratsamt will das Naturschutzgroßprojekt Baar trotz der ablehnenden Äußerungen des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV) nicht zu den Akten legen.

Der stellvertretende Landrat Joachim Gwinner bekräftiget dazu, dass das Großprojekt weiter vorangetrieben werde: "Wir haben die Äußerungen des BLHV zur Kenntnis genommen und bedauern sie nachdrücklich.

"Einmalige Chance wollen wir nicht aufgeben"

Das Naturschutzgroßprojekt Baar bleibt aber beim Landkreis nach wie vor auf der Tagesordnung. Die einmalige Chance, so ein Bundesprojekt in den Kreis zu holen, wollen und werden wir nicht so einfach aufgeben." Von Seiten der Kreisverwaltung wird das Votum des Berufsverbandes ausdrücklich bedauert, zumal das Projekt in vielen Gesprächen mit den Verbandsvertretern auf die Bedürfnisse der Landwirtschaft abgestimmt worden sei, es keine neuen rechtlichen Schutzkategorien nach sich zieht und mit dem Prinzip der Freiwilligkeit auf Seiten des einzelnen Landwirts ganz offensichtlich keine Nachteile für deren Betriebe mit sich bringe.

Klar, so die Kreisverwaltung, sei bei diesem Projekt auch, dass dieses nur zusammen mit den Landbewirtschaftern umgesetzt werden könne. "Wenn der Verband trotzt des vielfachen Eingehens auf seine Forderungen bei der Ausgestaltung des Naturschutzgroßprojektes Baar gleichwohl bei seinem Nein bleibt, so mag das verbandspolitisch motiviert sein, aber eine Bindung zu Lasten der Kreis- und Gemeindepolitik kann das nicht bedeuten, zumal mittlerweile alle zehn beteiligten Gemeinden und beide Kreistage des Landkreises Tuttlingen und des Schwarzwald-Baar-Kreises positiv für die Umsetzung des Naturschutzgroßprojektes Baar votiert haben. Wir werden jetzt, um das Projekt tatsächlich in die Umsetzung zu bringen, nach ›Plan B‹ vorgehen", so Gwinner. Konkret bedeutet dies, dass nach den vergeblichen Bemühungen beim BLHV jetzt das Gespräch mit jedem einzelnen Landwirt gesucht wird, diesem die Grundsätze und Vorteile des Projekts dargelegt und um eine – unverbindliche – Offenheit für Umsetzungsmaßnahmen auf ihren Flächen geworben wird. Mit dieser grundsätzlichen Bereitschaft des einzelnen Landwirts – ohne bereits konkret eingegangene Verpflichtungen – soll die Förderung der Maßnahmenumsetzung dann bei Bund und Land beantragt werden. "Das Projekt ist viel zu schade, um es jetzt in den Schubladen der Verwaltung verschwinden zu lassen. Viele Landwirte haben uns bereits in der jetzt abgeschlossenen Planungsphase signalisiert, dass sie sich durchaus ein Mitmachen vorstellen können. Dies gibt uns Mut weiterzumachen", so Gwinner.

Dies, so die Kreisverwaltung, auch vor dem Hintergrund dessen, dass der BLHV selbst zugesteht, dass das Naturschutzgroßprojekt Baar so angelegt ist, wie man sich von Seiten der Landwirtschaft einen modernen Naturschutz vorstellt. "Daran knüpfen wir jetzt beim Zugehen auf die einzelnen Landwirte an", so Gwinner.

 
 

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