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Villingen-Schwenningen 900 protestieren bei Fridays For Future

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Der Zug der Menschen zog vom Bahnhof Villingen durch die Innenstadt und endete auf dem Latschariplatz. Foto: (nk)

Villingen-Schwenningen - Rund 900 Menschen gingen am Freitag in Villingen-Schwenningen im Rahmen einer Fridays For Future-Demonstration auf die Straße. Das Besondere an dem neuerlichen Protest für besseren Klimaschutz: Es beteiligten sich dieses Mal nicht nur Schüler, sondern beispielsweise auch Beschäftige und Mitglieder der "Omas gegen Rechts". Mit deren Unterstützung knackten die Aktivisten einen neuen zahlenmäßigen Rekord.

"Wir streiken in Villingen-Schwenningen seit acht Monaten. Und ich muss zugeben, es ärgert mich schon, dass immer noch nichts passiert", klagte Demo-Organisatorin Mona Schirmaier. Ans Aufgeben denkt sie jedoch nicht: "Wenn wir jetzt aufhören, dann hätte es ja überhaupt nichts gebracht."

Gunhild Löwer-Rebscher von den "Omas gegen Rechts" erklärte: "Wir wollen, dass unsere Enkel eine lebenswerte Zukunft haben." Klimaschutz sei ein wichtiges Thema auf der Agenda ihrer Gruppe, deshalb habe man sich der Demonstration angeschlossen.

Im Vorfeld des Protestes hatte der DGB Kreisverband Schwarzwald-Baar Beschäftigte in Betrieben und Verwaltungen dazu aufgerufen, sich an dem "Streik" zu beteiligen. York Töllner von der Gewerkschaft Verdi meinte: "Wenn das Klima weiter so zerstört wird, wird sich in Zukunft nur noch eine Elite eine gesunde Ernährung erlauben können."

Der Zug der Menschen zog vom Bahnhof Villingen durch die Innenstadt und endete auf dem Latschariplatz. Die Aktivisten schwenkten Plakate sowie Fahnen und stimmten Gesänge an. Auf dem Platz wurden Reden gehalten, mit Musik Stimmung gemacht und Aktionen wie eine Menschenkette umgesetzt. Zahlenmäßig knackten die Aktivisten am Freitag mit rund 900 einen neuen Rekord.

Zwei Demonstranten in Wolfs-Ganzkörperkostümen fielen indes am Rande des Protestes auf. "Wir machen hier mit, weil der Klimaschutz gleichzeitig auch Wolfsschutz bedeutet", erklärte einer der beiden Kostümierten. Ohne den Wald könne der Wolf schließlich nicht überleben, meinten die Tierfans.

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