Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Villingen-Schwenningen 34 Kaninchen in Kartons ausgesetzt

Von
34 Tiere in sieben Kartons verpackt fand ein Paar aus Schwenningen am Samstagabend vor der Tür. Die Tiere sind jetzt im Kreistierheim Donaueschingen. Foto: Kreistierheim

VS-Schwenningen - Ein Schock: Plötzlich sitzen 34 Kaninchen vor der Tür. Und zwar in Umzugskartons verpackt. Wer macht so etwas? Wenn das Paar aus Schwenningen am Samstagabend nicht zufällig zuhause gewesen wäre, hätten die Tiere, unter ihnen viele Babys, ersticken können. Sie alarmierten die Polizei und das Kreistierheim Donaueschingen: Sieben Kartons voll mit Zwergkaninchen standen vor der Türe . Nachdem die Polizei den Fall aufgenommen hatte, konnten die Tiere abgeholt werden.

In einem Karton saß ein Muttertier mit vier zirka zwei Wochen alten Jungtieren, in einem weiteren neun, zirka sechs bis acht Wochen alte Jungtiere. In den restlichen Kisten waren 20 Kaninchen "unterschiedlicher Geschlechter" bunt gemischt. Davon neun nicht kastrierte Böcke und schon deutlich sichtbar trächtige Weibchen. Am Sonntagmorgen haben bereits die ersten Hasenbabys das Licht der Welt erblickt." Glücklicherweise konnten die neun Böcke spontan zum Haustierarzt des Kreistierheims zur Kastration gebracht werden", so der Trägervereindes Kreistierheims .

Bei allen Tieren muss laut Trägerverein zuerst der Gesundheitszustand geprüft werden. Wenn alles in Ordnung ist, könnten die Jungs und die noch nicht geschlechtsreifen Jungtiere in ein bis zwei Wochen in die Vermittlung.

Die Weibchen müssen die Tragezeit von zirka 30 Tagen absitzen, um sicher zu gehen, dass sie nicht trächtig sind. Weil einige Weibchen deutlich Nachwuchs erwarten und ihre Jungtiere erst mal großziehen müssen, werden laut Kreistierheim die nächsten Monate wohl viele Zwergkaninchen zu vermitteln sein.

Wer das Tierheim die nächsten Monate in der Aufzucht unterstützen möchte darf Spenden vorbeibringen, insbesondere Heu, Stroh, Einstreu und Hasenfutter.

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.