Alexander Grießhaber vom DRK-Ortsverein Villingen verteilt Lunchpakete an die Spender.Foto: Neß Foto: Schwarzwälder Bote

Soziales: Ortsverein verteilt Lunchpakete / Aktionen sollen wieder im gewohnten Turnus stattfinden

Bereits zum 120. Mal kam Peter Gibas am vergangenen Montagvormittag zur Blutspende des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverein Villingen. Davon hielt ihn auch die Corona-Krise nicht ab. "Ich habe da keine Bedenken", erklärte er.

VS-Villingen. Unter etwas anderen Bedingungen finden zurzeit die Blutspendeaktionen des Deuschen Roten Kreuzes statt. Bereits um kurz nach elf standen die ersten Spender am Montag vor der Tür des Münsterzentrums und wurden nach und nach einzeln in den Eingangsbereich gebeten. Dort wurde ihnen ein frischer Mundschutz ausgehändigt und Fieber gemessen, es folgte eine kurze Abfrage über mögliche Besuche in Risikogebieten.

Damit nicht zu viele Spender auf einmal im Gebäude sind, mussten sich die Spender vorab anmelden. Insgesamt konnte der Ortsverein 175 Termine für die Blutspendenaktion am Montag vergeben. "Das ist eine gute Belegung", erzählte Sonja Frisch, Referentin des DRK-Blutspendedienstes. Spontan könne man allerdings trotz der Terminvergabe vorbei kommen. Man müsse dann aber mit kurzen Wartezeiten rechnen, die abhängig davon seien, wie viel gerade los ist, so Frisch.

Im Gebäude musste der Abstand von 1,5 Metern eingehalten und der Mundschutz während der kompletten Spende getragen werden. An der Anmeldung wurde ein Spuckschutz angebracht. Auf die Verpflegung vor Ort musste aufgrund der Pandemie jedoch verzichtet werden. Der Ortsverein verteilte stattdessen belegte Brötchen und Obst als Lunchpaket an die Spender. Die letzte Spende im Mai ist aufgrund der Corona-Krise ausgefallen. Nun sollen wieder im gewohnten Turnus Blutspendeaktionen in Villingen stattfinden, gab Frisch bekannt.

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