Der VfB Stuttgart II und Trainer Markus Fiedler starten am Wochenende in die Restrunde. Für die Zweitvertretung der Schwaben gilt es, eine Ergebnisdelle auszuwetzen.
„Das hat natürlich keinem gefallen. So wollten wir nicht in die Pause gehen. In dem Spiel sind wir nicht an unser Limit gekommen“ – Markus Fiedler, Trainer des VfB Stuttgart II, zeigt sich immer noch dezent angefressen, wenn er an die 1:2-Niederlage gegen den FSV Frankfurt denken muss, mit der sich seine Mannschaft in die rekordverdächtig lange Winterpause von rund zwölf Wochen verabschiedet hat. Beide Spiele davor reichte es jeweils nur zu einem Punkt und genau diese sieben verlorenen Punkte sind es, denen man jetzt nachtrauert und die es aufzuholen gilt. Spitzenreiter Stuttgarter Kickers ist bereits acht Punkte vor Fiedlers Mannschaft notiert.
Diese Lücke will man versuchen zu schließen. Fiedler blickt aber noch nicht voraus bis zum Stadtderby Ende April. Sondern nur auf die Aufgabe TSG Balingen, die zum Re-Start an diesem Sonntag (14 Uhr, Robert-Schlienz-Stadion) ihre Aufwartung in der Landeshauptstadt macht. Mit neu gewonnenem Selbstvertrauen, neuem Trainerteam, vielen ehemaligen VfB-Akteuren im Kader und Selbstvertrauen im Gepäck. „Balingen konnte bereits Wettkampfhärte erlangen“, sagt Fiedler und sieht seine Mannschaft gewarnt vom Sieg im Nachholspiel der Balinger gegen Aufstiegsaspirant Steinbach Haiger am vergangenen Wochenende.
Ohnehin ist der VfB-II-Trainer keiner für die großen Ansagen. „Wir sind bisher gut damit gefahren, bei uns zu bleiben. Jedes Spiel ist ein Kampf, Kleinigkeiten machen den Unterschied. Wenn wir uns auf das konzentrieren, das wir beeinflussen können, sind Punkte die logische Konsequenz“, so Fiedler, der mit seiner Mannschaft „die bestmögliche Platzierung in der Tabelle“ erreichen will.