Die Vetter sind los: Beim Vetterball waren die Aktiven der Harthausener Narrenzunft außer Rand und Band, glossierten treffend das Ortsgeschehen, tanzten bei Schwarzlicht und ließen die Wäschweib’r los – da war etwas los!
Spaß und kunterbunte Unterhaltung hat die Vetterzunft Harthausen beim Vetterball am Fasnetssamstag serviert. Dieser erweis sich als beste Adresse für pures Faschingsvergnügen, bei dem alle Register des fasnachtlichen Frohsinns gezogen wurden.
Die närrischen Wogen schlugen hoch, als die vom Vetterpolizisten angeführte und vom Zunftmeister Holger Bach begleitete Vettergarde in den Saal der Mehrzweckhalle einmarschierte. Begleitet wurden sie musikalisch mit dem traditionellen „Vettermarsch“ und dem Narrenlied „Alle Vetter sind schon da“.
Die Gemeindeverwaltung darf im Prolog nicht unerwähnt bleiben
Nachdem die Moderatoren Pascal Braun und Linus Traub das Narrenvolk mit Narrenrufen begrüßt hatten, legten auf der Bühne Christoph Abt, Holger Bach und Jack Mauz mit ihrem Prolog los, bei dem sie die Geschehnisse im Ort humorvoll Revue passieren ließen. Dabei blieb nichts unerwähnt: die Gemeindeverwaltung, die Heizung im Vetterstüble, der Breitbandausbau, das Spiel der Harthauser Kicker gegen die TSG Balingen, die Fahrt mit zwei Bulldogs zur Bauerndemo nach Balingen und viele andere Begebenheiten.
Aus dem Programm nicht wegzudenken sind die Mädchen der Mini- und Jugendgarde die mit perfekten Tanzschritten und atemberaubender Akrobatik begeisterten. Dafür erhielten sie vom närrischen Publikum frenetischen Beifall. Die ohnehin ausgelassene Stimmung im Saal wurde zwischen den Auftritten musikalisch von der örtlichen Musikkapelle – am Taktstock: Walter Hauser – auf Höchststufe gehalten.
Weitere Höhepunkte waren der Schwarzlichttanz der lustigen Bäsle sowie der Auftritt der Lochbära. Auch der Sketch von Melli und Diana, der von einem Gutschein und Erlebnissen im Thermalbad erzählt, begeisterte das Publikum.
Vier gestandene Männer glänzen in ihrem Sketch als Parodisten
Das war längst nicht alles: Auch die Wäschweib’r wussten die Bühne für sich zu nutzen und tanzten zu ihrem Lied „Leabad die alte Wäschweib’r no“. Nicht unerwähnt bleiben darf auch der Sketch der vier gestandenen Männer, die mit Parodien glänzten.
Zum Finale präsentierten sich noch einmal alle Protagonisten gemeinsam dem Publikum. Der begeisternde Applaus zeigte, dass es der Harthauser Vetterzunft einmal mehr gelungen war, ihren Gästen einen vergnüglichen Vetterball zu bescheren. Nicht nur die Vettergarde tanzte zum Anschluss bei fetzigen Rhythmen auf der Bühne, sondern auch die Guggamusiker heizten dem Narrenvolk lautstark ein.