Einen Gesamtüberblick der Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie der aktuellen Integrationsthematik wurde den Mitgliedern des Verwaltungsausschusses in Tuningen präsentiert.
Zu Beginn durfte sich die neue Jugendreferentin Ramona Buhl dem Gremium vorstellen und einige Informationen zum Jugendtreff Hasen geben.
Seit 1. Februar ist sie im Dienst. Im Jugendtreff hat sie zuerst mal kräftig aus- und aufgeräumt und die komplette Einrichtung in Schuss gebracht. Am 2. April öffnet sich der Hasen für die Jugendlichen ab 14 Jahren. „Ich muss zuerst einmal die Bedürfnisse der Jugendlichen kennenlern und dann die Schwerpunkte festlegen“, so die junge Sozialarbeiterin.
Sie ist zuversichtlich, dass die aktuellen Werbemaßnahmen über die modernen Medien fruchten um bereits in den Osterferien dann voll durchzustarten. Dienstag, Mittwoch und Freitag wird der Hasen geöffnet sein und so haben die Jugendlichen endlich wieder einen festen Anlaufpunkt im Ort. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Jugendarbeit an der Grundschule.
Schulsozialarbeit weiteres Thema
Christian Quaaßdorff erläuterte den Umfang der Schulsozialarbeit, welche nach wie vor extrem vielschichtig ist. „Wir vermitteln den Jugendlichen Sozialkompetenzen, Verhaltensweisen aber auch eine gesunde Kritikfähigkeit.“
Bereits zum neunten mal wurde das Projekt Kidstime zusammen mit dem Jugendamt des Schwarzwald Baar-Kreises erfolgreich durchgeführt. 52 Konfliktgespräche wurden mit den Schülern geführt, dabei auch 29 mehrmalige und hier und da auch kritische Grundsatzdiskussionen. Hinzu gehören 16 Elterngespräche, um auch diese in Probleme und kritische Situationen mit einzubeziehen. Ein tolles Projekt war für zwei Klassen ein Besuch im Rathaus, wo diese sämtliche Abteilungen besichtigen konnten.
152 Grundschüler
Nadine von dem Berge, Rektorin der Grundschule, hat aktuell 152 Schüler in sieben Klassen in ihrer Verantwortung. 32 davon nutzen hierbei das Angebot der Ganztagsschule. 13 Lehrkräfte, eine pädagogische Assistentin, eine Lehramtsanwärterin und vier pädagogische Mitarbeiter kümmern sich um diese Kinder. Hinzu kommen sechs Jugendbegleiter sowie zwei Mensamitarbeiter.
Erfreut ist sie, dass man sukzessive die Klassenzimmer digitalisiert, aktuell werden zwei weitere digitale Tafeln angeschafft. Soziale Projekte gehören zum Lehrplan, so findet auch eine soziale Woche mit einem Projektfest wie auch ein Spendenlauf für die „Tour Ginko“ statt.
Kleinkinderbetreuung im Familienzentrum
Eine weitere Großinstitution ist das Familienzentrum, wo sowohl die Kleinkindbetreuung in der Krippe mit drei Abteilungen und vier Gruppen wie auch der aktuell voll besetzte Kindergarten stattfindet. Leiterin Susanne Hauser war sichtlich stolz auf die vielen Projekte und die gute Betreuungsarbeit, welche die Kinder hier vorfinden. Allerdings gibt es auch hier ein Riesenproblem mit fehlenden Fachkräften.
Die Natur spielt eine große Rolle, Wald- und Naturtage sind feste Bestandteile im Programm. Eine Exkursion auf den Haldenhof war für etliche Kinder ein absolut spannendes Erlebnis. Auch auf die Kooperation mit den Tuninger Vereinen legt man großen wert.
Integrationsbericht von Christine Ritzi
Der Integrationsbericht von Christine Ritzi gab einen Einblick über die Maßnahmen zur Betreuung der aktuell 133 aufgenommenen Personen in Tuningen. Was alles zu den Aufgaben gehört wurde über eine Präsentation dargestellt.
Tuningens Bürgermeister Ralf Pahlow lobte das hohe Engagement welches weit über das Beschäftigungsverhältnis der Integrationsbeauftragten hinausgeht. Froh ist man in Tuningen dass man mit dem E5, dem ehemaligen Kindergarten der katholischen Kirche, geeignete Räumlichkeiten aber auch entsprechende Außenflächen hat.