Mit drei Bebauungsplan-Änderungen will der Ruster Rat die Grundlagen des Park-Verkehrs neu ordnen.
Aus der Offenlage waren keine relevanten Änderungen zurückgekommen, erklärte Planerin Lioba Fischer vom gleichnamigen Planungsbüro. Lediglich bei der Entwässerung waren noch Feinabstimmungen und kleinere Änderungen nötig gewesen. Der ersten Änderung des Bebauungsplans „Sport- und Freizeitanlage Untere Reute“, der die Ertüchtigung und die Neuordnung des Festplatzes, die öffentliche Gastronomie der Vereinsheime und die neue Traglufthalle des Tennisclubs regelt, stimmte der Rat geschlossen zu.
Einstimmig fiel auch die Zustimmung zur zweiten Änderung „Latscht Reute“ aus, die die Verkehrsführung rund um den Großparkplatz des Europa-Parks regelt.
Tipi-Dorf-Erweiterung stößt nicht bei allen Räten auf Gegenliebe
Diskussionen gab es jedoch bei der erneuten Änderung des Bebauungsplans „Latscht-Reute II“. Dieser regelt die Neugestaltung des Tipidorfs des Europa-Parks. Das Tipidorf soll um ein Gästehaus und Restaurant erweitert werden. Zudem soll es ein Parkdeck geben. Das war der ABFR-Fraktion jedoch zu viel: Die Gastronomie sei zu überdimensioniert, ebenso wie die Anzahl der Zimmer im Gästehaus mit insgesamt 300 Betten. „Die Parkplätze werden dadurch absorbiert“, kritisierte Elke Ringwald wie bereits schon bei dem Beschluss zur Offenlage. Somit wurde die Bebauungsplanänderung mit den drei Gegenstimmen der ABFR-Fraktion verabschiedet.