Im vergangenen Jahr wurde die Hütte am Gähnenden Stein Opfer von Zerstörungswut (Archiv-Foto). Foto: privat

Grundlose Zerstörung ruft den Wunsch nach besserer Überwachung auf den Plan. Doch es gibt ein Problem.

Armin Hipp, Ortsvorsteher von Holzhausen hat in der vergangenen Sitzung des Sulzer Gemeinderates eine klare Meinung. „Hier fordert man schon lange eine Videoüberwachung für den Gähnenden Stein und den Pfingstbrunnen“, erklärt er.

 

Grund seien die zahlreichen Akte von Vandalismus und Verschmutzung. Er habe selbst schon einmal einen Antrag deswegen gestellt, erinnert er sich. Dieser sei vom Ordnungsamt jedoch abgelehnt worden.

Lob für Helfer

„Der Bautrupp will die Hütte nicht wieder herstellen, wenn sie alle sechs Wochen wieder zerstört wird“, beschreibt er den Frust der Helfer im Ort.

„Es ist wirklich toll, wie der Trupp den Pfingstbrunnen wieder hergerichtet hat“, spricht Bürgermeister Jens Keucher seine Bewunderung für die Engagierten aus. Ihn ärgere es auch, wenn solche Objekte durch Vandalismus einfach zerstört würden.

Thema im nächsten Ausschuss

In Sachen Videoüberwachung sei man in Rücksprache und Abstimmung mit der Polizei getreten. „Aufzeichnungen sind nicht möglich, weil der Schaden nicht ausreicht“, fasst er die ersten Gespräche zusammen.

Darüber hinaus müsse sich der Datenschutzbeauftragte noch intensiv mit den Thema auseinandersetzen. Denn: „Wir müssen die Aufnahmen ja auch verwerten dürfen“, so Keuchers Bedenken. Deshalb sei dies auch Thema im nächsten Ausschuss.

In anderen Bundesländern sei die Videoüberwachung leichter möglich, in Baden-Württemberg hingegen bedürfe es eines „Kriminalitätsschwerpunktes“.