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Unwetter zieht auf Schwerer Sturm auch im Schwarzwald erwartet

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Der Wetterdienst warnt vor Sturmböen. (Symbolbild) Foto: © Kurt Bouda / Pixabay

Region - In Deutschland droht am Sonntag ein schweres Unwetter. Baden-Württemberg und der Schwarzwald werden davon betroffen sein. 

Den Südwesten erreichen die ersten Auswüchse des Sturms gegen Sonntagnachmittag, so die Auskunft von Meteorologe Kai-Uwe Nerding vom Deutschen Wetterdienst (DWD) Stuttgart. Am Montag müsse dann mit schweren Sturmböen gerechnet werden. "Es zieht ein recht großer Sturm auf", berichtet er. In den Höhenlagen im Schwarzwald (also ab etwa 1000 Metern) sei auf jeden Fall mit Orkanböen bis zu 100 Kilometern pro Stunde zu rechnen. In flacheren Gebieten sei noch nicht genau absehbar, wie stark die Böen letztlich ausfallen werden. 

Nerding erklärt, wie es zu dem Sturm kommt: Von Island ziehe ein Orkantief Richtung Nordsee und dann Skandinavien. Gleichzeitig gebe es über dem Mittelmeerraum ein kräftiges Hoch. Diese Konstellation sorge für einen großen Druckunterschied zwischen Nord- und Südeuropa.

Auswirkungen auf Bahnverkehr

Der DWD in Offenbach warnt indes vor Auswirkungen auf den Bahnverkehr. "Am Montag könnte der Bahnverkehr massiv behindert sein", sagte Meteorologe Andreas Friedrich vom DWD Offenbach. Deutschland müsse sich darauf vorbereiten. Am Wochenende werde der DWD Unwetterwarnungen herausgeben, wenn genaue Einschätzungen auch nach Regionen vorliegen, so Friedrich. Im Moment seien Details noch nicht absehbar.

"Deutschland muss sich aber darauf vorbereiten", meinte der Meteorologe. Gegenstände im Freien sollten in Sicherheit gebracht werden, Autos nicht unter Bäumen stehen, damit sie nicht von heruntergewehten Ästen beschädigt werden. Da auch Straßen durch Bäume blockiert und Dachziegel heruntergeschleudert werden könnten, "sollte auf Autofahren vielleicht sogar ganz verzichtet werden".

Laut DWD steht "schwere Sturmlage" bis einschließlich Dienstag "nicht nur uns in Deutschland ins Haus". Vor allem auch Großbritannien, Irland, Nordfrankreich, Benelux und Dänemark dürften betroffen sein.

Bis zum Wochenende soll das Wetter noch vergleichsweise gemütlich bleiben. Am Freitag mit Höchstwerten zwischen 2 und 10 Grad, am Samstag zwischen 4 und 11 Grad.
 

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