In rustikaler Umgebung: Die Teilnehmer des Unternehmerfrühstücks der Stadt Blumberg hören sich einen Vortrag über Künstliche Intelligenz an. Foto: Hans Herrmann

Mehr als 30 Teilnehmer informieren sich beim Unternehmerfrühstück der Blumberger Stadtverwaltung über Künstliche Intelligenz.

Das regelmäßige Unternehmerfrühstück der Blumberger Stadtverwaltung ist in den vergangenen zehn Jahren zu einer Erfolgsgeschichte geworden.

 

Mit ihrer Idee, den lockeren, aber auch konkreten Austausch mit den Gewerbetreibenden zu pflegen, trafen die Organisatoren des Stadtmarketings voll ins Schwarze. Das Treffen fand nun erstmals an einem neuen Standort statt: in der rustikalen Almhütte, die das bisherige Zelt an der Eisbahn ersetzt.

Über 30 Teilnehmer wohnten der Veranstaltung bei, die in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg organisiert worden war.

Für Markus Keller, Bürgermeister von Blumberg, sind diese regelmäßigen Frühstückstreffen eine willkommene Gelegenheit, sich zwanglos mit den Unternehmern auszutauschen und sich ein Bild von der Stimmung in der lokalen Wirtschaft zu verschaffen.

Vortrag mit Beispielen

Er erklärte bei der Begrüßung erfreut: „Zum ersten Mal können wir in der Kernstadt eine original Almhütte präsentieren“. Mit Kaffee und frischen Frühstücks-Backwaren, serviert von Chefin Nicole Knöpfle und Sabine Mutzel, kümmerte sich die Bäckerei Knöpfle um das leibliche Wohl der Teilnehmer. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema Künstliche Intelligenz (KI).

Nicole Knöpfle (links) sowie Sabine Mutzel sorgten für den Frühstücks-Service. Foto: Hans Herrmann

In Kooperation mit der IHK informierte der Geschäftsführer der Online-Marketing-Agentur Onetop aus St. Georgen, Steffen Hoss, mit praktischen Beispielen über diese zukunftsweisende Entwicklung. „Was ist Künstliche Intelligenz? Können Maschinen denken?“ waren nur zwei von den vielen Fragen, die den Teilnehmern von dem ausgewiesenen Marketing-Fachmann beantwortet wurden. Dass die Künstliche Intelligenz einer der wichtigsten Trends in der Digitalisierung ist und in vielen Branchen immer mehr Einzug hält, wurde klar verdeutlicht.

Rasante Entwicklung der digitalen Technologie

Hoss erklärte, Künstliche Intelligenz könne unter anderem dazu beitragen, Unternehmen nach außen optimal zu präsentieren. KI-Anwendungen könnten außerdem einen Teil der Denkarbeit der Menschen übernehmen. Allerdings müssten diese dazu vorher mit den entsprechenden Daten und Fakten gefüttert werden.

Dies zeigte Steffen Hoss anhand von konkreten Beispielen. Typische Anwendungen seien die Analyse und Erstellung von Texten mithilfe des Chat-Bots ChatGPT der US-amerikanischen Firma OpenAI sowie die Bildgenerierung. Einiges davon sei noch Spielerei, doch die rasante Entwicklung der digitalen Technologie schaffe vollkommen neue Möglichkeiten. Informationen über Fördermöglichkeiten und weitere Veranstaltungen zum Thema gebe es bei der Industrie- und Handelskammer.

Für den Großteil der anwesenden Unternehmer war dies alles noch Zukunftsmusik. Sie sind sich aber bewusst, dass sie sich dieser Herausforderung stellen müssen und begrüßen den Fortschritt.

Wichtige Technologie

Anwendung
Innerhalb eines Jahres ist der Anteil von Unternehmen, die Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, von neun auf 15 Prozent gestiegen. 69 Prozent aller deutschen Unternehmen sind der Meinung, dass die Künstliche Intelligenz eine äußerst wichtige Zukunftstechnologie darstellt. Die Qualität der Ergebnisse eines KI-Modells sind aber stark von den Daten abhängig, mit dem die unterschiedliche Programme gefüttert werden. Teilweise ist Künstliche Intelligenz bereits in der Lage, dem Menschen einen Teil seiner Denkarbeit abzunehmen. Dies wurde in dem Vortrag von Steffen Hoss von der E-Marketing-Agentur Onetop, die bereits mit KI-Anwendungen arbeitet, deutlich.