Das THW übernimmt mit Greifzügen die Bergung. Foto: Riesterer

Bauhof-Mitarbeiter glücklicherweise nur leicht verletzt. THW übernimmt Bergung des Fahrzeugs.

Schramberg - Eine Schrecksekunde erlebten die Mitarbeiter des Schramberger Bauhofs am Freitag: Beim Räumen eines exponierten, sehr schmalen Abschnitts der Straße "Am Bergstöffel" kam einer ihrer Kollegen gegen 8.30 Uhr mit dem Fahrzeug der Böschung zu nahe. Das Fahrzeug samt Lenker rutschte ab und überschlug sich zwei Mal - glücklicherweise blieb der Mitarbeiter weitestgehend unverletzt.

Schweres Gerät kann vor Ort nicht zum Einsatz kommen

"Er war beim Arzt und ist inzwischen schon wieder zuhause", sagte am Freitagnachmittag vor Ort Bauhof-Leiter Steffen Auber im Gespräch mit unserer Zeitung. Aufgrund der schwierigen Lage des Unfallorts und weil diese das passende Equipment zur Verfügung haben, sei das Technische Hilfswerk (THW) an den Unfallort gerufen worden, um die Bergung des Räumfahrzeugs zu übernehmen. "Mit Großgeräten ist hier oben nichts zu machen", so Auber.

"Das Hauptproblem ist natürlich, dass es hier sehr steil ist. Schweres Gerät wie etwa ein Kran kann hier nicht eingesetzt werden", wies auch der THW-Ortsbeauftragte Rüdiger Munzinger auf die schwer zugängliche Bergungsstelle hin. "Wir wurden etwa um 12.30 Uhr hinzugezogen und sind nun mit drei Fahrzeugen und neun Mann Besatzung vor Ort – die Einsatzleitung liegt bei Oliver Rapp", beschrieb Munzinger die Lage, als gegen 14.45 Uhr die Bergung bereits in vollem Gange war.

Fahrzeuggewicht reduzieren und dann mit Greifzügen dran

Dazu, so Munzinger weiter, seien zuerst der Streuaufsatz und der Pflug abgebaut worden, um das Gewicht zu reduzieren. "Das Fahrzeug hat auch so noch immer dreieinhalb Tonnen", so der THW-Ortsbeauftragte. Mit mehreren Greifzügen gingen die Helfer des THW die Bergung an. "Es ist schon aufwendig. Das könnte Abend werden, bis wir fertig sind", schloss Munzinger.

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