Großer Fund: Die Helfer der Mountainbike-Freunde fanden im Wald ein abgerissenes Stahlseil.  Foto: MTB-Freunde Schonach Foto: Schwarzwälder Bote

Vereine: Umwelttag in Schonach unter Corona-Bedingungen erfolgreich / Abgerissenes Stahlseil gefunden

In den vergangenen Wochen haben viele Schonacher Vereine am Umwelttag teilgenommen. Nun überreichte Bürgermeister Jörg Frey den freiwilligen Helfern ein kleines Dankeschön.

Schonach. Säckeweise Müll haben elf Vereine mit ihren Helfern rund um Schonach im Rahmen des Umwelttags gefüllt. Einen großen Fund machten dabei die Helfer der Mountainbike-Freunde Schonach. Sie fanden im Wald ein abgerissenes Stahlseil.

Da in diesem Jahr ein Umwelttag wie in den vergangenen Jahren coronabedingt nicht möglich war, wurde dieser kurzer Hand auf eine ganze Woche ausgeweitet. Die Vereine hatten somit mehrere Tage Zeit, ihr zugeordnetes Gebiet von Müll zu befreien, wie mitgeteilt wird.

Präsent statt Vesper

Das wie sonst üblich anschließende Vesper im Werkhof für all die freiwilligen Helfer war ebenfalls nicht möglich – deshalb überlegte sich die Gemeindeverwaltung ein besonderes Präsent.

"Mit dem Umwelttag wollen wir zur Sauberkeit unserer Gegend beitragen und die Jugend zur Mitarbeit animieren. Für diese tolle Gemeinschaftsaktion möchten wir uns bei allen 76 Helfern aus elf Vereinen bedanken. Als kleine Anerkennung erhält jeder Helfer einen Schonacher Einzelhandelsgutschein im Wert von zehn Euro", so Bürgermeister Frey.

Einzelhandel unterstützt

Damit könnte zum einen den Helfern und Vereinen gedankt und zum anderen dem durch Corona doch leidenden Schonacher Einzelhandel unter die Arme gegriffen werden, ergänzte Frey. So kamen alle Vereinsvertreter vor dem Rathaus zusammen – selbstredend wurden hier alle notwendigen Hygienemaßnahmen und Abstände eingehalten, heißt es.

Dank des Bürgermeisters

Frey bedankte sich bei den Vertretern und gab ihnen das Präsent für ihre Vereinsmitglieder mit. Er freue sich, wenn auch im kommenden Jahr wieder zahlreiche Helfer am Umwelttag teilnehmen würden – und das am besten wieder unter den Rahmenbedingungen, wie es in den Vorjahren vor der Pandemie gewesen sei.

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