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Umstellung auf E-Autos und Hybrid Immer mehr Firmenwagen bei Porsche elektrisch

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Die Anzahl der Hybridautos in der Porsche Firmenflotte wächst. Foto:  

Stuttgart - Bis 2020 müssen die Modelle jedes Herstellers einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 95 Gramm pro Kilometer einhalten. Um das zu erreichen, müssen die Hersteller mehr E- und Hybridautos auf die Straße bringen. Mit einem saubereren Fuhrpark wollen manche Konzerne ihr Image aufpolieren. So verordnete VW-Chef Herbert Diess im September seinen Führungskräften im Unternehmen, auf E- und Hybridautos umzusteigen. VW-Manager sollten so zu „Botschaftern der E-Mobilität“ werden, hieß es aus dem Konzern. Davon sind sie derzeit jedoch noch weit entfernt: Der Anteil von Elektro- und Hybridautos im VW-Firmenfuhrpark liegt laut einem Bericht der „Welt“ lediglich im Promillebereich.

Jeder zehnte Dienst-Porsche ist ein Hybrid

Bei Porsche betrage der Anteil an Hybridautos in der Dienstwagenflotte schon jetzt etwa zehn Prozent, sagt ein Sprecher des Sportwagenbauers. „Wir setzen keine Anreize, die Nachfrage ist auch so da“, sagt er. Und er rechnet damit, dass der Anteil weiter steigt. Weil im Februar dieses Jahres der letzte Diesel-Porsche vom Band lief, werden die Selbstzünder im Mitarbeiter-Fuhrpark im kommenden Jahr nach und nach ausgetauscht. Bei Porsche geht man davon aus, dass dabei viele auf die Hybrid-Modelle Panamera und Cayenne umsteigen – ein vollelektrisches Auto kommt mit dem Taycan erst kommendes Jahr auf den Markt.

Der Porsche-Sprecher erwartet, dass dann der Anteil sauberer Dienstwagen am gesamten Fuhrpark auf bis zu 20 Prozent ansteigt. Auch jetzt könne der Hybridanteil in der Dienstwagenflotte schon größer sein. Da Kunden aber zuerst bedient würden, müsse die interne Nachfrage hintenangestellt werden.

Das 95-Gramm-Ziel ist für Porsche trotzdem nicht in Reichweite: Im Vorjahr kamen die Zuffenhausener laut einer Studie des Center for Automotive Management (CAM) auf einen Flottenausstoß von 185 Gramm CO2 pro Kilometer.

So hält es Daimler mit elektrischen Dienstwagen

Bei Daimler steht man mit einem Flottenwert von 133,5 Gramm CO2 pro Kilometer insgesamt besser da. Seinen Führungskräften stellt der Konzern seit 2016 E-, vor allem aber Hybrid-Autos zur Verfügung. Anreize für einen Umstieg gibt es auch hier nicht, man verlässt sich auf die vorhandene Nachfrage, heißt es.

Wie groß der Anteil der Hybrid- und E-Pkw an der gesamten Firmenflotte ist und was die interne Nachfrage für Liefertermine an reguläre Kunden bedeutet, dazu äußerte sich Daimler nicht.

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