Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Turnen An der Donau nichts zu holen

Von
Vladyslav Hryko und der TV Schiltach konnten gegen den starken TSV Pfuhl nur wenig ausrichten.Foto: Broghammer Foto: Schwarzwälder Bote

Das VEGA Turnteam vom TV Schiltach musste sich im Spitzenduell der 2. Bundesliga Süd dem TSV Pfuhl deutlich mit 26:50 (4:8-Gerätepunkte) geschlagen geben.

Mit breiter Brust reisten die Schiltacher nach Neu-Ulm, um dem Bundesliga-Absteiger TSV Pfuhl Paroli zu bieten. Das gelang auch zumindest für den Anfang - bis es an den Ringen zum Bruch kam. Am Boden hielt man den Gastgeber gut in Schach, trotz zweier Stürze Jakob Hoffmanns im zweitem Duell. Der Kasache Milad Karimi, der sein Saison-Debut feierte, steuerte mit vier Punkten an diesem ersten Gerät zu einem guten Start in den Wettkampf bei. Am Pferd konnte das VEGA Turnteam die Fehler der Pfuhler ausnutzen und holte mit Viktor Weber, Jakob Hoffmann und Vladyslav Hryko insgesamt elf Punkte, während nur der Litaue Robert Tvorogal mit 5 Punkten ein Konter gelang. Damit stand es aus Sicht der Schiltacher 15:16.

An den Ringen kamen dann die ersten großen Schwierigkeiten. Tom und Pit Nakic hatten bei ihren Abgängen Probleme, welche die Pfuhler sofort in Punktgewinne ummünzen konnten. Timo Armbruster und Vladyslav Hryko wiederum zeigten saubere Übungen, bei denen gegen sehr starke Pfuhler allerdings nur zwei Punkte heraussprangen.

Am Sprung zeigte die junge Pfuhler Mannschaft keinerlei Schwächen, sodass bis auf das Unentschieden von Viktor Weber alle Duelle an die Gastgeber gingen. Am Barren konnten die Schiltacher aus den Fehlern des TSVs kein großes Kapital schlagen, sodass es mit Punkten von Weber und Hryko nur zu einem knappen Gerätegewinn reichte (6:4). Beim vorentscheidende Zwischenergebnis von 23 zu 39 wurden die letzten Duelle am Reck geturnt, wo lediglich Milad Karimi mit seiner Flugshow ein weitere Punktgewinn für den Vorjahresmeister gelang.

Tatsächlich wären die Gäste mit einer stabileren Leistung nicht chancenlos gewesen. Denn auch die Pfuhler leisteten sich ein ums andere Mal Fehler, die lediglich am Pauschenpferd ausgenutzt werden konnten. Am Ende erturnte sich der TSV Pfuhl verdient das erste von zwei Halbfinal-Tickets.

Mit dieser Niederlage ist der TV Schiltach nun in Zugzwang. Damit die Mannschaft von Jörg Behrend und Andreas Feigel ebenfalls das Halbfinale erreicht, muss ein Sieg gegen den TSV Buttenwiesen her. Die Buttenwiesener haben wiederum ihren Wettkampf gegen den VfL Kirchheim kampflos gewonnen – die Kirchheimer haben aufgrund eines Corona-Vorfalls im Umfeld der Mannschaft absagen müssen.

Artikel bewerten
1
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.