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TSG Balingen Nach Niederlage in Ulm ist Regeneration angesagt

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Drei Spiele in sieben Tagen haben an der Substanz der Kicker der TSG Balingen – links Sascha Eisele – genagt. Foto: Kara

Der Geist war willig, aber das Fleisch war schwach – nichts entgegen zu setzen hatten die Regionalliga-Kicker der TSG Balingen dem SSV Ulm bei der 0:3-Niederlage im Donaustadion am vergangenen Samstag.

"Mir war bewusst, dass es ein schweres Spiel werden wird", resümierte der Balinger Cheftrainer Martin Braun in der Pressekonferenz nach dem Spiel. Denn er hatte schon beim knappen 2:1-Erfolg gegen den FC Bayern Alzenau einen Substanzverlust bei seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit bemerkt. "Wichtig wird sein, elf Spieler auf den Platz zu bringen, die die Kraft haben, um gegen Ulm dagegen halten können", hatte sich der 51-Jährige vor der Partie bei den "Spatzen" geäußert.

Dies gelang den Eyachstädtern aber nur bedingt. Zumal Brauns Pläne schon früh durchkreuzt wurden. "Unsere Hoffnung war, so lange wie möglich hinten die Null zu halten, um dann in Führung zu gehen und mit dieser Euphorie noch einmal Kräfte zu mobilisieren." Aber bereits nach zwölf Minuten war die Makulatur, denn da gingen die Hausherren durch Nicolas Jann mit 1:0 in Führung. "Danach ist es richtig schwer geworden, denn Ulm hat seine Stärken, ein sehr gutes Zweikampfverhalten, das starke Pressing und viel Dynamik ins Spiel gebracht", analysiert der Balinger Chefcoach. "Meine Jungs haben zwar alles gegeben, aber es war halt schwer, gegen diesen starken Gegner zu bestehen."

Fürwahr, die Balinger Spieler mühten sich zwar redlich, doch die "Spatzen" wirkten spritziger und gedankenschneller in vielen Spielsituationen. Als dann wiederum Jann kurz vor der Halbzeit das 2:0 gelang, und Burak Coban nach der Pause auf 3:0 (57.) erhöhte, war die Partie früh entschieden.

Denn im dritten Spiel binnen sieben Tagen fehlten en müden Balingern einfach die nötigen Körner. Hinzu kam, dass Innenverteidiger Tim Wöhrle, der in den bisherigen Regionalligaspielen durchgespielt hatte, bereits zur Pause mit Rückenproblemen raus musste, und Leander Vochatzer, der in den vergangenen Wochen starke Leistungen gezeigt hatte, aufgrund von Oberschenkelproblemen erst gar nicht dabei war. "Ich hoffe, dass die Beiden bis Freitag wieder fit sind und die anderen Jungs bis dahin alle gut regenerieren", sagt Braun. Denn da wartet bereits das nächste Heimspiel – Gegner ist um 18.30 Uhr dann der FC Gießen. Die Hessen zählen zu den direkten Konkurrenten der TSG um den Klassenerhalt. Allerdings ist der FC, der im Vorjahr mit 1:0 in Balingen gewann; bislang noch nicht so recht in Schwung gekommen. Mit sieben Punkten belegt Gießen den vorletzten Tabellenplatz.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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