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Triberg Nach Unglück am Wasserfall: Verletzter Feuerkünstler meldet sich per Video

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In einer Videobotschaft, die am Samstagmorgen am Krankenbett des Künstlers aufgenommen wurde, grüßt Hannes im Beisein zweier Mitarbeiter und seiner Showpartnerin Vivian Grom das Publikum. Foto: sb

Triberg - Einen Tag nach dem Unfall bei der Feuershow auf dem Triberger Weihnachtszauber geben die Veranstalter Thomas Weisser und Rainer Huber neue Details zum Ablauf des Unglücks bekannt. Wie berichtet, wurde Feuerkünstler Hannes Schwarz während seiner zweiten Show am ersten Weihnachtsfeiertag am Wasserfall durch einen pyrotechnischen Effekt schwer verletzt.

In einem Pressegespräch am Samstagmittag erläuterten die Veranstalter, wie es zu dem Unfall kam, wie es Hannes Schwarz aktuell geht und sie betonten, dass die Feuershows fortgesetzt werden. "Es ist der ausdrückliche Wunsch von Hannes, dass die Feuershow weiterhin gezeigt wird", so Thomas Weisser. Die Show wird, leicht abgeändert, von den Mitarbeitern des Feuerartisten gezeigt. Lediglich einige Sequenzen, in denen Hannes und Showpartnerin Vivien Grom gemeinsam auf dem Wasserfall zu sehen sind, werden nicht live gezeigt. Hier wird eine Videosequenz eingespielt, die von der ersten Show aufgezeichnet wurde.

Verletzter Künstler meldet sich per Videobotschaft

In einer Videobotschaft, die am Samstagmorgen am Krankenbett des Künstlers aufgenommen wurde, grüßt Hannes im Beisein zweier Mitarbeiter und seiner Showpartnerin Vivian Grom das Publikum. "Die Show muss weitergehen, auch ich bin nur ein kleines Licht unter all den vielen Lichter am Wasserfall", zeigte sich Schwarz zwar noch ermattet, aber dennoch schon wieder zu Scherzen aufgelegt.

Im Pressegespräch erläuterten Weisser und Huber sowie Bürgermeister Gallus Strobel, der am Freitagabend ebenfalls auf dem Weihnachtszauber war, dass das speziell für Notfälle ausgearbeitete Sicherheitskonzept einwandfrei funktioniert habe. "Am Anfang war ja unklar, ob es sich um ein Unglück handelt oder ob es zur Show gehört", schildert Thomas Weisser die ersten Momente des Unglücks. Etwa in der Mitte der zweiten Show, als Hannes einen Effekt zeigte, gab es eine Explosion. "Was genau die Ursache dafür war, ob es sich um einen Materialfehler handelte oder etwas anderes, das ist im Moment noch unklar."

Ursache für Explosion noch unklar

Gesichert scheint jedoch, dass der Sprüheffekt nicht ferngesteuert wurde, sondern von Hannes Schwarz manuell ausgelöst wurde. Schwarz wurde umgehend von zwei Rettungssanitätern versorgt. Gleichzeitig wurde das Gelände vor dem Wasserfall geräumt. Zu dem Zeitpunkt hielten sich etwa 1200 Personen vor dem Wasserfall auf, um die Feuershow zu sehen. "Die Leute verließen das Gelände umgehend und sehr besonnen. Es ist keine Panik ausgebrochen“, sagt Rainer Huber.

Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde Hannes Schwarz mit einem Rettungshubschrauber der Schweizer Rega in die Hand- und Plastische Chirurgie des Schwarzwald-Baar-Klinikums nach Donaueschingen geflogen, wo er sich noch am Abend einer viereinhalbstündigen Operation unterziehen musste.

Wie die Veranstalter sagen, hätten die Besucher größtenteils mit Verständnis reagiert, dass die Shows am Freitag abgesagt wurden. "Es gab aber auch einzelne Personen, die sehr unangenehm wurden."

Der Triberger Weihnachtszauber ist bis 30. Dezember täglich von 15 bis 21 Uhr geöffnet. Die Feuershow am Wasserfall findet täglich ab 17.30 Uhr bis 20 Uhr alle halbe Stunde statt.

Die Videobotschaft des Feuerkünstler Hannes Schwarz:

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Christel Börsig-Kienzler

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