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Triberg Kuckucksuhren sorgen in Singapur für großes Aufsehen

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Conny und Ingolf Haas aus Schonach sind derzeit noch mit Schwarzwälder Kuckucksuhren in Singapur – einer unglaublichen Stadt, die, so glauben sie, für den Schwarzwald wichtig werden könnte. Foto: Haas Foto: Schwarzwälder-Bote

Raumschaft Triberg. "Der asiatische Markt wird für den Schwarzwald zunehmend interessanter, was zum Beispiel in Triberg durch die steigenden Besucherzahlen des zurückliegenden Sommers deutlich wurde", betont Ingolf Haas, Vorsitzender des Vereins die Schwarzwalduhr und Chef der Schonacher Firma Rombach und Haas.

"Immer mehr Original Schwarzwälder Kuckucksuhren werden auch direkt in Ländern wie China oder Japan bei einheimischen Händlern erworben und so macht es Sinn, das deutsche Produkt mit dem höchsten weltweiten Bekanntheitsgrad vorzustellen", erklärte Haas. In Singapur findet derzeit eine noch bis zum 9. Dezember dauernde Ausstellung statt, auf der Produkte aus Baden-Württemberg, wie Porsche, Bosch und Mercedes, präsentiert werden und deren Wichtigkeit durch die Eröffnungsfeier deutlich wurde, an der neben Stuttgarts amtierendem Oberbürgermeister Wolfgang Schuster auch der Präsident der Republik Singapur, Tony Tan Keng Yam, teilnahm.

Völlig begeistert reagierten die Besucher auf das Kunsthandwerk, dem sie am Kuckucksuhrenstand über die Schulter schauen können. Conny Haas aus Schonach zeigt ihre Kunst als Schildermalerin und wird wohl genauso häufig fotografiert wie ihr Mann Ingolf, der als traditioneller Uhrenträger über die Messe wandert.

Er ist mit einer Kuckuckspfeife "bewaffnet". Und nicht nur Kinder staunen über die Person mit den Uhren auf dem Rücken und lassen sich in die Geheimnisse der Schwarzwälder Zeitmesser einweisen. Auch dem Schnitzerhandwerk wird aufmerksam zugeschaut.

Dem bereits wieder nach Schonach heimgekehrten Gerhard Schmieder folgte diese Tage Christian Burger aus Triberg. Beide nahmen, ebenso wie die Familie Haas, den zwölfstündigen Flug in Kauf, um ihr Können im fernen Singapur unter Beweis zu stellen.

Wenn nur einige der Besucher, die versicherten, sich die Heimat der Kuckucksuhr anschauen zu wollen, die Reise in die Tat umsetzen, hat sich das Engagement der Schwarzwälder bereits gelohnt. "Eines jedenfalls zeigt sich vom ersten Tag an, die Kuckucksuhr ist nach wie vor beliebt, auf der ganzen Welt", sagte Haas.

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