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Triberg Kinder spielen Geschichte vom Sturm

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Kinder spielen in der Pfarrkirche die biblische Geschichte vom Sturm auf dem Meer. Foto: Schwarzwälder Bote

Jedes Jahr schließt sich mit dem Pfarrfest in Gremmelsbach der Reigen der Dorffeste – eine Regel ohne Ausnahme. Selbst der Himmel hatte wieder seine Freude daran. "Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah", dichtete Friedrich Hebbel.

Triberg-Gremmelsbach. Das Fest begann am späten Vormittag mit den Kindergartenkindern und jüngeren und älteren Schülern mit einem Gottesdienst in der Kirche. Dafür hatten sich diese vorbereitet.

Irina Hilser begrüßte die Kinderschar und ihre Eltern, Großeltern und Freunde. Nach ihrem feierlichen Einzug sammelten sie sich im Chor und sangen freudige religiöse Lieder, Natalie Damm begleitete sie auf dem Keyboard. In allen Liedern und Gebeten stand Jesus im Mittelpunkt, der treue Begleiter in allen Lebenslagen, nie braucht man sich allein und verlassen zu fühlen, das Vertrauen zu ihm darf unbegrenzt sein. Echt kindgemäß war in den Liedern viel Rhythmus und Bewegung, in Wechsel bewegten sie mal die Hände, mal die Füße, mal den ganzen Körper ganz gemäß dem Motto "Lasst uns stampfen, lasst uns tanzen".

Mit dem Thema "Gottvertrauen" wurde auch das Evangelium ausgewählt: der Sturm auf dem Meer, vorgetragen von Ortsvorsteher Helmut Finkbeiner. Und diese Erzählung spielten die Kinder nach. Als Jünger saßen sie mit Jesus im Boot. Die stürmischen Wellen wurden mit einem hochgeschlagenen blauen Tuch erzeugt. Jesus aber schlief. Er wurde geweckt und brauchte nur mit einem Satz "Sei still!" dem Sturm Einhalt zu gebieten, und die Wellen waren sofort glatte Wasserfläche. Noch einmal wechselten Gebete und Lieder ab: das "Gebet des Herrn" in der Mitte. Anja Finkbeiner interpretierte die biblische Szene für die Kinder: Die Situationen, in denen dem einzelnen, bildlich gesprochen, der Wind ins Gesicht bläst, sind häufig. Die Menschen werden durcheinander gewirbelt. Dann ist immer Jesus da, ihn darf jeder wecken und zu ihm beten.

Irina Hilser dankte allen Mitwirkenden, besonders den kleinen Sängern und Schauspielern. Zum Ausgang spielte Natalie Damm auf dem Keyboard. Begleitet wurde sie von ihrer kleinen Tochter Nina auf ihrer Flöte.

Im Dorfgemeinschaftsraum traf man sich wieder. Mittagszeit war es inzwischen geworden. Speis und Trank standen bereit, die Musikkapelle unter Leitung von Slawomir Moleta stellte sich auf zum "Bozener Bergsteigermarsch", aber noch zu vielen anderen Stücken aus der klassischen und modernen Blasmusik, das Orchester spielte zwei Stunden lang.

Namens der Pfarrgemeinde konnte Paul Kammerer eine große Zahl von Gästen begrüßen, und diese nutzten die Stunden zu freundschaftlichen Gesprächen. Irina Hilser bot im Gang eine Malstunde an. Kinder konnten mit leuchtenden Wasserfarben Papageien anmalen. Jungen nahmen die Gelegenheit wahr, im Wald unter der Schwarzwaldbahn eine Hütte aus Ästen und Farn zu bauen, konnten aber nicht dafür garantieren, dass sie bis zum Abend bezugsfertig würde.

Anja Finkbeiner lobte zum Ausklang des Festes die Einsatzbereitschaft der Mini­stranten in allen Bereichen, vom Backen der Waffeln bis zum Austragen der Speisen.

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