Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Triathlon Dominik Sowieja: Durch Geröll und Schlamm

Von
Glücklich, aber erschöpft erreicht Dominik Sowieja das Ziel beim Ventouxman. Foto: Privat

Der Hochemminger Dominik Sowieja belegte beim Ventouxman-Triathlon in Frankreich einen hervorragenden zehnten Platz. Der Wettbewerb zählt zu den härtesten Triathlons in Mitteleuropa.

Das Rennen verzeichnete unter einem strengen Hygiene-Konzept 900 Teilnehmer.

"Bis drei Wochen vor dem Wettbewerb lief für mich die Vorbereitung eigentlich optimal, bis ich mir dann aber eine Laufverletzung am Schienbein zuzog", berichtete der 26-Jährige. Schon zehn Tage vor dem Start war er in die französische Provence angereist. Die Schmerzen im Bein wurden nicht besser.

Bei klirrender Kälte und Starkregen wurde dann aber das Schwimmen abgesagt. Aufgrund der extremen Witterungsbedingungen wurden die Radstrecke auf 75 Kilometer (1700 Meter Höhenunterschied) und der Trailrun auf 15 Kilometer (350 Höhenmeter) gekürzt.

Der Start erfolgte als Wellenstart in 50er Gruppen. "Das war schon ein Problem, was das Drafting anging, gerade weil vor uns schon einige Wellen gestartet sind und die ersten knapp 40 Kilometer relativ flach waren", beschreibt Dominik Sowieja die Problematik. Er lag bis zu den ersten Anstiegen ganz vorne, musste dann aber die Bergspezialisten ziehen lassen. "Meine Leistungswerte waren wirklich gut, aber mit meiner Körperstatur bin ich einfach um zehn Kilogramm zu schwer, um mit den leichteren Bergfahrern mitzuziehen." In strömenden Regen und bei etwas über 10 Grad Temperatur kämpfte sich Sowieja in die Wechselzone.

Mit schweren Beinen ging es dann auf die sehr anspruchsvolle Strecke, über drei mal fünf Kilometer Trail. "Die Strecke ist trocken schon wirklich hart. Aber wenn sie aufgrund des Regens dann noch so unter Wasser steht, kann es zu Stürzen kommen", berichtete der Hochemminger. Über Stock und Stein, Geröllfelder und Schlammpassagen kämpfte sich Sowieja auf einen starken zehnten Platz in einem Weltklassefeld vor und zog sehr zufrieden Bilanz.

"Dieses Event war bei diesen Bedingungen wirklich ein Erlebnis.. Natürlich wäre ich gerne über den Mont Ventoux gefahren und hätte einen kompletten Triathlon gemacht, aber bei diesen äußeren Umständen war das, das Maximale was möglich war. Der Veranstalter hat unter diesen schwierigen Bedingungen hervorragend gearbeitet. In dieser schwierigen Zeit mit der Corona-Pandemie gehört viel Mut dazu, einen solchen Wettbewerb auf die Beine zu stellen. Aufgrund der weiteren Absagen wird das Jahr 2020 wohl ohne Triathlon für mich zu Ende gehen", blickt Dominik Sowieja voraus.

Artikel bewerten
0
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.