Turngemeinde kassiert am letzten Spieltag eine entscheidende 1:3-Niederlage in Rüsselsheim. 26 Punkte reichen normal in dieser Liga zum Klassenerhalt. Coach Günter Hones zieht ein Fazit.
Aus und vorbei. Die Volleyballer der TG Schwenningen müssen nach einem Jahr in der Dritten Liga zurück in die Regionalliga.
Entscheidend verlor die Turngemeinde am Samstagabend mit 1:3 Sätzen 21:25;25:19;24:26;22:25) beim Vizemeister Rüsselsheim.
Ein Sieg der TG-Herren wäre die Grundvoraussetzung gewesen, um noch eine Chance zu haben. Die Neckarstädter hatten im ersten Satz noch zu viel Respekt gezeigt, boten dann aber den spielstarken Gastgebern eine spannende Partie.
Die Schwenninger sind Drittletzter mit 26 Zählern. Dies ist eine Punkteausbeute, die in den vergangenen Jahren locker für den Klassenerhalt in der Dritten Liga gereicht hätte. Vorletzter und ebenfalls Absteiger in die Regionalliga ist der TV Waldgirmes. Das Volleyball-Internat Frankfurt, Tabellenschlusslicht, ist von der Abstiegsregelung nicht betroffen, spielte außer Konkurrenz mit.
TG-Trainer Günter Hones nimmt mit seiner Mannschaft gefasst den Abstieg auf und zieht eine erste Bilanz: „Wir können sehr stolz sein, was wir erreicht haben. Dieses Jahr hat uns spielerisch und organisatorisch extrem nach vorne gebracht. Wir sind traurig, dass wir absteigen müssen, aber auf keinen Fall enttäuscht. Die Mannschaft und alle im Hintergrund haben alles gegeben. Es hat sportlich eben knapp nicht gereicht. Mit acht Siegen und dem dreimaligem Erreichen des Tiebreaks haben wir in elf von 20 Spielen gepunktet und unseren Zuschauern Volleyball auf höchstem Niveau geboten. Die Gespräche mit den Spielern laufen in den kommenden Tagen. Wir gehen davon aus, dass der Kader zusammenbleibt.“