Die „Freunde der Gartenschau“ mit Vertretern der Gartenschau Freudenstadt und Baiersbronn 2025 gGmbH (von links): Herbert Klumpp, Rolf Günther, Maike Weiss, Hardy Hermann, Cornelia Möhrlen, Joachim Frey, Tatjana Haist, Günter Braun, Zuzana Faisst und Heiko Klumpp Foto: Michael Spotts

Um die Gartenschau Freudenstadt und Baiersbronn 2025 in der Bevölkerung noch bekannter zu machen und Begeisterung dafür zu wecken, haben sich Engagierte aus Baiersbronn und Freudenstadt zusammengetan.

„Die Gartenschau hat noch nicht den Stellenwert in der breiten Bevölkerung, den sie haben sollte. Deshalb wollen wir versuchen, dem Thema einen positiven Drall mitzugeben“, erklärt der Initiator der Interessengemeinschaft „Freunde der Gartenschau“, Joachim Frey, im Gespräch mit unserer Redaktion. Zusammen mit anderen aus Freudenstadt und Baiersbronn will er die Begeisterung für die Gartenschau im kommenden Jahr in der Bevölkerung entfachen.

 

Gartenschau-Geschäftsführerin Cornelia Möhrlen ist sichtlich begeistert von dem Engagement der Gruppe: „Wir tauschen uns eng aus und brauchen Menschen, die uns unterstützen. Denn: ohne Ehrenamt keine Gartenschau. Bisher haben sich 326 Ehrenämtler gemeldet, aber wir freuen uns natürlich über jeden weiteren.“

Die Akteure der „Freunde der Gartenschau“ sind sich einig, dass es noch großen Informationsbedarf in der Bevölkerung gibt. So berichtet der Gartenschau-Botschafter und Tanz-Weltmeister Hardy Hermann: „Ich sehe, dass junge Menschen oft nicht Bescheid wissen und sogar überrascht sind, dass es die Gartenschau hier nächstes Jahr gibt.“

Potenzial, dass Kommunen zusammenwachsen

Rolf Günther, ehemaliger Bauamtsleiter von Baiersbronn und ebenfalls einer der Mitstreiter Freys, war bei der Bewerbungsphase zur Gartenschau damals dabei: „Jetzt möchte ich auch gerne ernten, was ich damals mitgesät habe.“

Der interkommunale Aspekt der Gartenschau berge „riesiges Potenzial“ meint die Gruppe – denn damit bestehe die Möglichkeit, dass Freudenstadt und Baiersbronn enger zusammenwachsen. „Ich finde es toll, dass wir die Gartenschau an Land ziehen konnten. Dass es eine interkommunale Gartenschau ist, ist ein Novum“, sagt Günter Braun, ehemaliger Gemeinderat aus Freudenstadt. Auch Herbert Klumpp, ehemaliger Geschäftsführer der Firma Colordruck Baiersbronn, sieht die Gartenschau als einmalige Chance für das gesamte Tal.

Und diese Chance müsse genutzt werden, meint auch Maike Weiss, Gemeinderätin aus Baiersbronn: „Wir müssen den Leuten klar machen, dass es jetzt los geht. Der Zeitpunkt, etwas für die Gartenschau zu machen, ist gekommen, das muss klar werden.“ Deshalb will die Gruppe der Gartenschau Freudenstadt und Baiersbronn 2025 gGmbH auch tatkräftig helfen.

Sie fungieren als Multiplikatoren

Frey erzählt: „Wir unterstützen die Kommunikation und zeigen den Bürgern, was es gibt. Und wir schaffen Begeisterung. Wir haben alle Netzwerke, die wir nutzen können. Wir schauen uns das alles vor Ort genau an und fungieren dann als Multiplikatoren.“

Und wie wertvoll diese Multiplikatoren sind, macht Geschäftsführerin Möhrlen deutlich: „Wir haben rund 400 Vereine, das können wir als gGmbH nicht alles alleine abdecken.“ Und Heiko Klumpp, zuständig für Marketing und Kommunikation bei der Gartenschau, ergänzt: „Wir müssen das Momentum nutzen und sind sehr dankbar für die Unterstützung.“

Wer weitere Infos zur Gartenschau braucht, sich ehrenamtlich engagieren möchte oder sich bei den „Freunden der Gartenschau“ einbringen will, kann sich bei der Gartenschau Freudenstadt und Baiersbronn 2025 gGmbH unter Telefon 0176/15 88 74 35 oder per E-Mail an info@tal-x.de melden.