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Sulz a. N. Vandalen und Sturm sorgen für zusätzliche Arbeit

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Der Vorstand des Fördervereins ist bestätigt worden. Der Empfinger Altbürgermeister Albert Schindler (links) kann sich über ein Bild von der Ruine freuen. Foto: ah Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz-Fischingen (ah). Die Arbeit auf der Burgruine Wehrstein ist nicht weniger geworden. Der jüngste Sturm Burglind bescherte zusätzliche Arbeitsstunden. Im vergangenen Jahr hatten Vandalen auf der Burgruine einen größeren Schaden angerichtet. Sie warfen Sandsteinplatten der Wehrmauer mutwillig den Hang hinunter. Fördervereinsvorsitzender Hubert Breisinger und seine Mitstreiter lassen sich davon nicht entmutigen. Am Donnerstag fand die Hauptversammlung im Sportheim des SV Fischingen statt.

Sehr aufwendig war die Wiederherstellung der Wehrmauer. 2017 gab es 17 Einsätze auf der Ruine Wehrstein. Sie umfassten Arbeiten am Steilhang, Bänke auf und abbauen, Ausbesserung der provisorischen Abdeckung über der Bastion, Mäh- und Pflegearbeiten. Hauptarbeit war allerdings der Austausch der Sandsteinplatten.

Vorsitzender Hubert Breisinger berichtete unter anderem auch vom Besuch des Hegauer Geschichtsvereins im April auf der Ruine. Rolf Kreher war für den Heimat- und Kulturverein unterwegs, um einen Teil der alten Grenzsteine (Hohenzollern/Württemberg) auf Fischinger Gemarkung zu zeigen. Wolfgang Strittmatter aus Oberndorf demonstrierte per "Wünschelrute", wie im Untergrund Mauerreste verlaufen. Ziel des Vereins sei es, neben dem Erhalt der Mauerwerke das Interesse der Öffentlichkeit für Heimat und Geschichte zu wecken. Mit der Werksrealschule seien wegen eventueller Schülerprojekte. Gespräche geführt worden.

Zuletzt stellten die Männer einen Christbaum auf der Ruine auf und ließen das Bauwerk erstrahlen.

Vor dem Winter wurde auf einem Teil der Wehrmauer eine Schutzfolie angebracht. Am heutigen Samstag sollen die Trapezbleche, die der Sturm herunter geweht hat, wieder verlegt werden, um weiteres Eindringen von Wasser zu verhindern.

Obwohl es 2017 keine Veranstaltungen gab, konnte der Förderverein ein leichtes Plus erwirtschaften. Kassierer Bruno Kaupp betonte, wie wichtig Spenden für den Verein sind Kassenprüfer Armin Schwind bescheinigte Kaupp eine perfekte Arbeit, und so konnte Catrin Hils als Vertreterin der Stadt Sulz den Vorstand entlasten. Besonders positiv bei den Wahlen: Mit Stefan Pfau und Werner Giering erhöhte sich die Zahl der Ausschussmitglieder. Sie wurden genauso einstimmig gewählt wie Ralph Scherrmann, Bernd Klingenstein und Catrin Schwind. Vorsitzender bleibt Hubert Breisinger, stellvertretender Vorsitzender Ralf Kreher, Kassierer Bruno Kaupp und Schriftführerin Martina Klenk. Thomas Deuringer und Armin Schwind prüfen die Kasse.

Ortsvorsteherin Rita Seitz zeigte sich von der ehrenamtlichen Arbeit angetan. Die Beleuchtung über Weihnachten sei "ganz einfach toll". Erstmals anwesend war Ferdinand Truffner, neuer Bürgermeister von Empfingen, der zugab, noch nie auf der Ruine gewesen zu sein, doch das werde sich sehr bald ändern. Mit einem Bild bedankte sich Hubert Breisinger bei dessen Vorgänger Albert Schindler für dessen Unterstützung. Schindler machte deutlich dass ein "Ur-Empfinger" Interesse an der Ruine haben müsse und versprach, trotz zweier linker Hände, an einem Arbeitseinsatz teilzunehmen.

In diesem Jahr steht nach wie vor die Wehrmauer im Mittelpunkt. Die Bastion wird wieder mit den Trapezblechen abgedeckt. Das Ziel, hier einen größeren Schutz zu installieren, kann erst 2019 intensiver verfolgt werden. Catrin Hils machte den Vorschlag, am zweiten Sonntag im September am Tag des Denkmals teilzunehmen.

 
 
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