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Sulz a. N. Tempo 40 und Blitzer in Glatt beantragt

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Der Ortschaftsrat Glatt fordert für die Ortsdurchfahrt eine Temporeduzierung. Foto: Steinmetz

Sulz - Die Glatter haben zwar eine ausgebaute Straße, dafür aber auch viel Lärm und schnelle Autofahrer. Tempo 40 in der Ortsdurchfahrt soll Abhilfe schaffen.

"Der Verkehr kommt verstärkt", schilderte FWV-Stadtrat und Ortsvorsteher Helmut Pfister am Montag im Gemeinderat seine Eindrücke seit dem Ausbau der Glatttalstraße zwischen Neckarhausen und Hopfau.

Blitzer noch nicht genehmigt

Beim Joggen hat er auch die Fahrzeuge gezählt, darunter seien sehr viele Lastwagen, die seiner Schätzung nach mit Tempo 50 bis 60 durch den Ort über Kanaldeckel brettern und dabei viel Lärm verursachen. Mit 70 werde oft in die Ortschaft gefahren, und am Ortsende werde vor dem Schild wieder Gas gegeben. Pfister bedauerte, dass die wiederholt beantragte stationäre Geschwindigkeitsmessanlage bislang nicht genehmigt wurde.

Anerkannter Erholungsort

Die Temporeduzierung wird damit begründet, dass Glatt ein anerkannter Erholungsort ist. Mit einer Urkunde von 1970 kann dies nachgewiesen werden. Das Prädikat stamme noch aus der Zeit, als Glatt zum Landkreis Hechingen gehörte, berichtete Ordnungsamtsleiterin Sabrina Glöckler. Sie erläuterte die Voraussetzungen für Tempo 40 auf der gesamten Ortsdurchfahrt. Dazu gehören Querungsbereiche der Straßen zu Einrichtungen, Gaststätten und Hotels. Regelmäßig müsse die Geschwindigkeit überwacht werden.

Jährlich 20.000 Gäste

Der Ortschaftsrat argumentierte, dass das Kultur- und Museumszentrum Schloss Glatt mit Park und Minigolfplatz jährlich von 20.000 Gästen besucht werde. Innerorts kreuze zudem ein Radweg die Kreisstraße. Von dem Lärm und dem Verkehr seien nicht nur die Anwohner, sondern auch Touristen und Erholungssuchende betroffen.

Zum Antrag gehört, dass ein Geschwindigkeitstrichter mit Tempo 70 vor den Ortsschildern eingerichtet wird, damit Fahrer rechtzeitig auf 40 Stundenkilometer abbremsen. Sollten bei künftigen Verkehrszählungen die Richtlinien für Lärmschutz erfüllt werden, soll ein Antrag auf 30 Kilometer pro Stunde in der Ortsdurchfahrt gestellt werden.

Gegenstimmen von freien Wählern

"Ich kann nicht dafür stimmen", sagte Axel Grath­wol (FWV). Erst komme die Geschwindigkeitsreduzierung in Glatt, dann in Bergfelden, befürchtet er. Er halte es nicht für angemessen, dass der Verkehr ausgebremst werde und glaubt auch nicht, dass es dadurch für die Anlieger ruhiger wird.

Marc Steinbach (FWV) lehnte die Reduzierung der Geschwindigkeit ebenfalls ab.

Der Glatter Antrag an die Untere Verkehrsbehörde fand aber mit den übrigen Stimmen des Gremiums eine deutliche Mehrheit. Er beinhaltet auch, dass eine stationäre Geschwindigkeitsmessanlage bei der Verkehrsschau beantragt wird. Nach Auskunft von Sabrina Glöckler sind im Frühjahr drei Termine vorgesehen.

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