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Sulz a. N. Startschuss für Dreher

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Foto: Merk Foto: Schwarzwälder Bote

Die Firma Dreher zieht in den "InPark A81". Am Mittwochnachmittag fand der feierliche Spatenstich statt. Mit dabei waren zahlreiche Beteiligte aus der Kommunalpolitik und Wirtschaft.

Sulz/Vöhringen. Im Gewerbegebiet "InPark A81" startet der Bau eines Verwaltungsgebäudes und einer Lager- und Produktionshalle der Firma Dreher. Dem exportorientierten Unternehmen stehen dort 24 000 Quadratmeter zur Verfügung, also deutlich mehr als die 15 000 Quadratmeter in Renfrizhausen, wo das Unternehmen bisher angesiedelt war.

"Damit setzen wir ein deutliches Zeichen, dass wir in Sulz bleiben wollen", so Geschäftsführer Hasan Sarac in seiner Rede vor dem Spatenstich. Das mittelständische Familienunternehmen, hinter dem kein größerer Konzern steht, habe viel Geld in die Hand genommen, um das Projekt auf dem "InPark A81" zu verwirklichen. Die Investitionskosten belaufen sich laut Sarac auf zehn bis 15 Millionen Euro.

Langfristige Planung

"Wir denken in Dekaden", so der Hauptgesellschafter. Er erläuterte auch, warum der bisherige Standort Renfrizhausen nicht erhalten werden konnte, auch wenn unter anderem Bürgermeister Gerd Hieber darum gekämpft habe. In Renfrizhausen sei zum einen die Infrastruktur an Grenzen gestoßen. Aber auch das Gebäude sei nicht mehr repräsentativ für sein innovatives Unternehmen gewesen, das auf den globalen Märkten mitmische, so Sarac. Durch die neue Architektur des Verwaltungsgebäudes solle die Wahrnehmung als innovatives Unternehmen verbessert werden.

Ein weiterer Grund für den Umzug: Attraktiver zu sein für neue Mitarbeiter, auf die das Unternehmen zukünftig angewiesen ist. Auch die Nähe zur Autobahn ist für Hasan Sarac wichtig.

"Das Bauchgefühl für den Standort im interkommunalen Gewerbegebiet hat gepasst", sagt Sarac, der sich bei der Gemeinde für die schnelle Bearbeitung des Bauvorhabens bedankte.

Im interkommunalen Gewerbegebiet entsteht für das Unternehmen ein langgestrecktes, zweigeschossiges Verwaltungsgebäude mit 2500 Quadratmetern Fläche mit einem Verbindungsgang zu den Produktionshallen, die sich über 7 100 Quadratmeter erstrecken werden.

Bürgermeister Gerd Hieber freut sich, dass eines der wichtigsten Unternehmen der Stadt in Sulz und Vöhringen bleibt. "Das sind positive Nachrichten für den Standort Sulz", so der Bürgermeister. Aber vor allem sei es für die Familie Dreher und das Unternehmen ein "großer Tag", so Hieber.

Zunächst setzte er sich dafür ein, dass das Unternehmen den Standort in Renfrizhausen beibehalten sollte. Seit 1970 existiert das Unternehmen dort. Es habe sich ständig weiterentwickelt und erweitert. Der Bürgermeister sah ein, dass die Firma Dimensionen erreichte, für die der Standort in Renfrizhausen nicht mehr geeignet gewesen sei. "Dreher und InPark, das passt", ist er sich sicher. "Das Unternehmen ist – so wie wir – innovativ, weltoffen und schwäbisch", meint Hieber, der in der Standorttreue einen großen Wert sieht.

Bau soll 2019 fertig sein

Alle Beteiligten freuen sich jetzt auf die Bauzeit, die mit dem Spatenstich offiziell beginnt. Bei Brezeln und Getränken kamen die Beteiligten danach noch ins Gespräch. Ende September 2019 möchte das Unternehmen dann bereits in die neuen Gebäude einziehen.

Ihre Redaktion vor Ort Sulz

Marzell Steinmetz

Fax: 07454 95806-19

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