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Sulz a. N. Ruine Albeck lohnt einen Besuch

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Die neue Gerätehütte auf der Ruine Albeck ist mit vereinten Kräften finanziert und gebaut worden. Von links: Gislinde Sachsenmaier, Dieter Beck, Siegfried Baumann, Bürgermeister Gerd Hieber, Hans Gühring und Jürgen HartmannFotos: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Fernreisen ins Ausland sind noch nicht möglich. Aber warum nicht die Schönheiten in der Nähe entdecken oder mal wieder aufsuchen? Bürgermeister Gerd Hieber kann eine Wanderung auf die Ruine Albeck nur empfehlen.

Sulz. Die Ruine zeigte sich gestern beim Pressetermin im besten Zustand. Das Sulzer Wahrzeichen sei mit bürgerschaftlichem Engagement eng verwoben, sagte Hieber mit Blick auf die Arbeit des Fördervereins, der dafür sorge, dass die Albeck gut dastehe. Die Stadt habe für die Unterhaltung und Pflege aber auch Beträge im Haushaltsplan eingestellt, unter anderem um die Verbuschung des Geländes und den Mauerbewuchs zu reduzieren.

Neueste Errungenschaft ist eine Gerätehütte. Eine Reparatur der alten Hütte, die schon vor vielen Jahren bei der abschnittsweisen Sanierung der Burgruine gute Dienste geleistet hatte, habe sich nicht mehr gelohnt. Mitglieder des Fördervereins hätten sie kürzlich abgerissen, berichtete Vorsitzender Jürgen Hartmann. Um Geräte unterzustellen, wollte der Verein weiterhin eine Lagermöglichkeit haben.

An der Finanzierung beteiligten sich die Volksbank, die Firma Beck mit einem erheblichen Preisnachlass und der Verkehrsverein. Hinzu kamen Eigenleistungen und Bauhofleistungen. "Es lief Hand in Hand", freute sich Hartmann über das gelungene Werk, das die Beteiligten am gestrigen Mittwochabend besichtigten. Die Hütte hat auch einen Stromanschluss. Wertvolles soll dort jedoch nicht gelagert werden. Hartmann betonte außerdem, dass die Hütte nicht als Ausschank bei Festivitäten genutzt werde.

Das Ruinenfest ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Auch eine große Theateraufführung kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Allerdings plant Hartmann eine kleine Märchenaufführung für Kinder und Familien im Palas mit drei Akteuren. Gespielt wird der Kinderbuchklassiker "Der Grüffelo". Der Termin werde vermutlich Ende Juni sein.

Die Fördervereinsmitglieder waren in den vergangenen zwei Jahren nicht untätig. Es musste viel gemäht werden. "Wenn wir nicht dranbleiben und drum herum und drinnen nicht regelmäßig etwas tun, nimmt der Bewuchs schnell überhand", erklärte Hartmann. Bei einer weiteren Lockerung der Corona-Verordnungen wolle er auch wieder Führungen anbieten, kündigte der Vorsitzende an.

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