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Sulz a. N. Pläne sind fertig – Zuschuss fehlt noch

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Stadtbaumeister Reiner Wössner (rechts) erläutert die Pläne für die Hallenerweiterung in Sigmarswangen. Landrat Wolf-Rüdiger Michel (Dritter von links) will das Projekt unterstützen. Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Marzell Steinmetz

Sulz-Sigmarswangen. Im ersten Anlauf ist die Stadt mit dem Förderantrag für die Hallenerweiterung in Sigmarswangen gescheitert. Jetzt wird ein nachgebesserter Antrag für das Programm Entwicklung ländlicher Raum (ELR) eingereicht.

Bürgermeister Gerd Hieber hofft dabei auf Unterstützung von Landrat Wolf-Rüdiger Michel. Er war gestern nach Sigmarswangen gekommen, um sich das Hallenprojekt vorstellen zu lassen.

Die Pläne hat das Stadtbauamt in Abstimmung mit der Ortschaft und dem Förderverein angefertigt. "Wir haben eine Lösung, die auf breiter Basis Akzeptanz findet", betonte Stadtbaumeister Reiner Wössner bei dem Vor-Ort-Termin, an dem auch Ortsvorsteherin Sabine Breil, Ortschaftsräte und vom Förderverein Otto Bienert teilnahmen.

Geplant ist, dass die 1981 gebaute Halle von derzeit 210 auf 250 Quadratmeter Fläche Richtung Osten erweitert wird. Hinzu kommt ein mit einem Flachdach versehener Bühnenanbau von weiteren 100 Quadratmetern. Die topographische Lage lässt es zu, dass unter der Bühne noch ein zusätzlicher Raum entstehen kann. Es gibt dann auch einen neuen barrierefreien Haupteingang von Osten her. Hinzu kommen Nebenräume, wie ein weiterer Umkleideraum, sanitäre Anlagen und eine neue Haustechnik, die eine Lüftung vorsieht.

Die Kosten sind nach Auskunft von Bürgermeister Hieber auf mehr als 1,3 Millionen Euro veranschlagt. Es sei nun ex­trem wichtig, den ELR-Zuschuss zu erhalten, sagte er. An diesen Fachzuschuss geknüpft seien weitere Mittel aus dem Ausgleichsstock. Darüber hinaus habe der Württembergische Fußballverband noch einen Zuschuss in Aussicht gestellt.

Hieber versicherte den anwesenden Sigmarswangern, dass das Projekt auf der Prioritätenliste ganz nach vorne gestellt werde. Anfang 2013 sei eine Delegation der Stadt und des Fördervereins im Regierungspräsidium Freiburg gewesen. Grundsätzlich sei dort die Bereitschaft signalisiert worden, dass die Hallenerweiterung förderfähig sei.

Der neue ELR-Antrag geht zunächst an das Landratsamt, das eine Empfehlung abgibt. Allerdings brauche sich das Regierungspräsidium daran nicht zu halten, erklärte Michel. Die letzte Entscheidung falle im Ministerium für ländlichen Raum. Falls dort die ELR-Mittel genehmigt würden, sei mit 250 000 bis 270 000 Euro plus Geld aus dem Ausgleichsstock zu rechnen, prognostizierte der Landrat. In dem Fall würde die Stadt mit der Hallenerweiterung im kommenden Jahr beginnen. "Den Rohbau könnten wir dann noch schaffen", meinte Stadtbaumeister Wössner.

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