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Sulz a. N. Neues Jugendangebot für die Stadt

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Gertrud Teller und Herold Schwind haben eine Naturerlebnisgruppe gegründet.Foto: Kinder- und Jugendbüro Foto: Schwarzwälder Bote

Den Lebensraum Neckar erkunden, Pflanzen und Tiere kennenlernen, eine Schäferei besuchen: Die neue Naturerlebnisgruppe (NEG) Sulz bietet ein spannendes Programm.

Sulz. Das Besondere daran: Die Gruppe ist gesamtstädtisch ausgerichtet. Initiator ist Herold Schwind aus Fischingen, der mit der Leiterin des Kinder- und Jugendbüros Sulz, Gertrud Teller, kooperiert. Start soll Anfang kommenden Jahres sein. Die Jugendreferentin und Schwind sind überzeugt, dass das neue Angebot einen Mehrwert für Sulz bringt.

Schwind bringt viel Erfahrung in der Jugendarbeit mit. Beim Fischinger Fischereiverein hatte er sich jahrelang um den Nachwuchs gekümmert. Mit seinen 60 Jahren fühle er sich noch zu jung, um sich ganz aus der Jugendarbeit zurückzuziehen. Die Naturerlebnisgruppe dürfte für ihn jedenfalls eine neue Herausforderung darstellen.

"Mir schwirren noch viele gute Ideen im Kopf herum", sagt er. Ursprünglich wollte er das Jugendangebot auf Fischingen und Glatt beschränken. Doch die Sulzer Jugendreferentin hat ihm dazu geraten, sein Konzept auf die Gesamtstadt auszudehnen.

Die fachliche Begleitung und die Organisation und Koordination übernimmt das Kinder- und Jugendbüro Sulz. Somit könne das Engagement von Herold Schwind auf eine zuverlässige und rechtliche Basis gestellt werden, erklärt Gertrud Teller. Die ehrenamtliche Leitung übernimmt Herold Schwind, der aber von Praktikanten, Mitarbeitern, die das freiwillige soziale Jahr (FSJ) leisten, und Auszubildenden unterstützt werden soll.

Der Fischinger Ortsvorsteher Jürgen Huber hat sich bereit erklärt, bei Bedarf mitzuarbeiten. Auch Bürgermeister Gerd Hieber begrüße die Gründung dieser gesamtstädtischen Jugendgruppe, heißt es in der Pressemitteilung.

Mit dem kulturpädagogischen Programm erfahren und erleben Kinder spielerisch Natur mit allen Sinnen. Wichtig ist sowohl für Schwind als auch für Gertrud Teller, den Nachwuchs an das bürgerliche Engagement heranführen. Die Kinder sollen lernen, dass sich viele einbringen müssen, wenn das Gemeinschaftsleben funktionieren soll. Dazu will die Gruppe in der Gesamtstadt mit kleineren Arbeiten beitragen.

Vor allem sollen die Kinder bei der Programmgestaltung mitwirken. Allerdings wird es für sie klare Verhaltensregeln geben, wenn es raus in die Natur geht.

Herold Schwind hält in seiner Funktion als Gruppenleiter aber auch Kontakt zu den Eltern und informiert sie, was in der Gruppe passiert. Er hat in kurzer Zeit ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt.

Mit Pfeil und Bogen begeben sich die Teilnehmer beispielsweise am Albeckhang auf die Spuren von Robin Hood oder lernen die Geschichte der Herren von Wehrstein auf der Fischinger Ruine kennen. Mit Hilfe von eigenen Geheimzeichen streifen die Kinder durch die Wälder. Können Fische Treppen steigen? Wie entsteht aus einem Joghurtbecher ein Wasserrad? Auch solche Fragen werden beantwortet.

Bevor die Gruppe überhaupt richtig am Start ist, hat sie bereits das erste Erfolgserlebnis. Im Rahmen der Sulzer Engagementstrategie hat das Konzept der Naturerlebnisgruppe die Jury überzeugt und ihr ein Preis in Höhe von 500 Euro eingebracht. Ziel ist es, am 12. Januar mit dem ersten Treffen zu beginnen.

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