Der Start des Firmenlaufs: In der ersten Reihe stehen die schnellen Läufer. Foto: Heidepriem

Azubis und Chefs in einer Mannschaft. Bürgermeister Hieber gibt Startschuss. Johannes Esslinger als Erster im Ziel.

Sulz - Die Premiere ist geglückt: Fast 700 Anmeldungen, mehr als erwartet, gab es beim ersten AOK-Firmenlauf in Sulz. Gestern Abend hat Bürgermeister Gerd Hieber im Albeck- Stadion den Startschuss gegeben.

Der Schnellste, Johannes Esslinger vom Schlosscafé Glatt, benötigte für die 4,5 Kilometer lange Strecke als Erster knapp 16 Minuten. Das war eine hervorragende Zeit, doch die spielte keine so große Rolle.

Uwe Kitzlinger zeigte sich mit seinem Handwerker-Team vor dem Start "völlig entspannt", nach dem Motto, mitlaufen ist alles. Wegen der großen Hitze noch am Abend konnte man allerdings auch Bedenken haben.

"Was habe ich mir angetan?", stöhnte Heinrich Kipp, mit 74 einer der ältesten Teilnehmer im Starterfeld. Er kam aber ins Ziel, ebenso Sohn Nicolas Kipp. Die Holzhauser Kipp-Werke stellten mit knapp 90 Läufern die größte Gruppe. Das Unternehmen gab die Anregung, auch in Sulz einen Firmenlauf auszurichten. Dass dies auf Anhieb so gut geklappt hat, freute Nicolas Kipp. Er war begeistert von der Strecke und der Organisation. Das sei für die Stadt ein "super Event" gewesen.

Gerd Hieber hat nicht nur den Startschuss gegeben, sondern ist selber mitgelaufen, und das ziemlich gut. Er schaffte es am Ende unter die besten 100 Läufer ohne vorheriges Lauftraining.

Die Schnellen suchten sich beim Start einen Platz im vorderen Feld, um Gerangel und Staus zu vermeiden. Auf dem schmalen Radweg hinter der Realschule vorbei konnte es durchaus eng beim Überholen werden. Der Fußgängersteg war noch kein Problem, dafür die Brücke am oberen Kraftwerk. Sie schwankte bedenklich: Hier war Gehen angesagt. Für manchen durchaus willkommen, um auszuschnaufen. Danach konnte man schon mal an den Endspurt denken.

Durchgehalten hat auch Bürgermeister Markus Huber aus Dornhan. Er war mit einem sechsköpfigen Verwaltungsteam nach Sulz gekommen. Auch er fand die Strecke gut: In Dornhan sei es hügeliger.

Bürgermeister Hieber hätte nichts gegen die Wiederholung eines Firmenlaufs in Sulz. Was ihn begeisterte: Jung und Alt, Azubis und Chefs seien in einem Team mitgelaufen. Ein besonderes Lob machte Hieber dem TV Sulz, der den Lauf hervorragend organisiert habe. Ausrichter dieser bw-running-Serie war der Württembergische Leichtathletikverband.

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