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Sulz a. N. Ein Prosit auf die Bücherei

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Die Leiterin der Stadtbücherei, Erika Mai (links) und Birgit Hummel, fühlen sich wohl zwischen ihren Büchern. Foto: Huber Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz. Mit einem Bestand von 400 Büchern startete 1948 die Volksbücherei im Amtsgerichtsgebäude. Seit dieser Zeit hat sich natürlich einiges verändert.

Elisabeth Kurz war die erste Leiterin der Volksbücherei. 1950 stand bereits der erste Umzug an. Die Volksbücherei wurde im zweiten Stock des Rathauses am Marktplatz untergebracht. Damals wurde eine Ausleihgebühr von 25 Pfennig im Jahr eingeführt. Anfänglich gab es für Jugendliche separate Öffnungszeiten. Montags und mittwochs war für diese von 16 und 17 Uhr geöffnet. Danach konnten Erwachsene bis 19 Uhr zur Ausleihe erscheinen. Im Jahr 1961 zog die Stadtbücherei aus dem Rathaus in die frühere Volksschule in der Bergstraße um, wo sie bis heute etabliert ist.

22 Jahre lang, von 1981 bis 2003, leitete Ruth Trick die Sulzer Stadtbücherei. Die ersten zwei Computer mit Internetzugang wurden 2001 installiert. Diese konnten von den Besuchern kostenlos genutzt werden. 2003 übernahm Erika Mai die Leitung. Damals betrug der Bestand knapp 12 000 Bücher. Ab 2005 wurden alle Medien mit Computerprogrammen erfasst. Für die erwachsenen Leser wurde eine Jahresgebühr von zehn Euro eingeführt. Zusätzlich war die Bücherei auch samstags geöffnet.

Im Jahr 2009 hatten die alten Karteikarten ausgedient, und die Ausleihe wurde elektronisch abgewickelt. Mit 13 336 angebotenen Medien und 22 135 Ausleihen war das Jahr 2010 ein Rekordjahr. 2011 wurde die Ausleihgebühr von zehn auf zwölf Euro erhöht. Aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten wurde die Bücherei übergangsweise in den zweiten Stock des alten Rathauses am Marktplatz verlegt. Zur Unterstützung der Leiterin wurde Birgit Hummel eingestellt. In den Übergangsräumen war die Bücherei sehr beengt untergebracht. "Wir konnten uns zwischen den Regalwänden kaum drehen", erinnert sich Erika Mai.

Im Oktober 2015 wurden dann die sanierten Räume in der Bergstraße eingeweiht. "In den lichtdurchfluteten hellen Räumen konnten wir unsere Medien besser präsentieren. Mit der Einrichtung von Themenecken konnten wir die Räumlichkeiten aufwerten" so die Leiterin.

Aktuell im Trend seien die Romane der Reihe "7 Schwestern", teilweise gebe es Wartelisten. "Die drei Fragezeichen" und "Die drei Ausrufezeichen" sind nach wie vor strak gefragt, sagt Birgit Hummel. Zunehmend mehr ausgeliehen werden auch Comics. "Krimis laufen auch gut" so Erika Mai. Im Ausleihangebot stehen auch CDs und DVDs. Gut nachgefragt werden Kinder-CDs. "Klassische Spiele nehmen wir nicht ins Programm, der Betreuungsaufwand sei dafür viel zu hoch", betont Erika Mai. Für ausländische Literatur bestehe indes keine große Nachfrage. Vor der Urlaubszeit steige die Nachfrage nach E-Books deutlich an. Bei den Bilderbüchern würden immer mehrere auf einmal ausgeliehen, wird auch rekapituliert. Immer öfters lesen Mütter auch direkt in der Bücherei ihren Kindern vor. Am Nachmittag wird die Bücherei am meisten frequentiert. Bei den durchgehenden Öffnungszeiten kommen auch immer mehr Nutzer in der Mittagspause. Gut angenommen werden auch die Veranstaltungen im Rahmen des Sulzer Sommerspaßes, wie betont wird.

Am Mittwoch, 12. Dezember, lädt die Stadtbücherei ab 16 Uhr zu einer kleinen Feier in ihre Räumlichkeiten ein. Nach den Grußworten von Bürgermeister Gerd Hieber liest Erika Mai eine "zauberhafte" Weihnachtsgeschichte. Für die kleinen Besucher haben Mai und Birgit Hummel eine weihnachtliche Überraschung vorbereitet. Mit dabei sind auch die Tanzraupen der Volkstanzgruppe. "Bei Punsch, Gebäck und guten Gesprächen lassen wir dann den Tag ausklingen" sagt Mai.

Übrigens: Für alle, die noch ein Weihnachtsgeschenk suchen, bietet die Bücherei Geschenkgutscheine für ein Jahr Lesespaß zum Preis von zwölf Euro an.

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