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Sulz a. N. Aus der Scheuer von 1824 wird ein modernes Tagungshaus

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Architekt Josef Simmes erklärt die Umbauarbeiten in der Oberen Scheuer. Hier sollen Tagungsräume entstehen. Fotos: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz-Renfrizhausen. Der Ausbau der Oberen Scheuer zu einem Tagungshaus hat am Mittwoch begonnen. Das Gebäude ist bereits ausgeräumt: Die Handwerker können loslegen.

Es ist ein Großprojekt des Klosters Kirchberg mit veranschlagten Kosten von zwei Millionen Euro. Lothar Hölzle, kaufmännischer Leiter, geht davon aus, dass es bis zu 2,2 Millionen Euro werden können. "Es kommt viel dazu, was nicht planbar ist", sagte er beim Pressegespräch im Berneuchener Zimmer neben der Uhrig-Dauerausstellung, das künftig das Baubüro sein wird.

Das Berneuchener Haus hat mehrere Zuschussgeber, darunter die Landeskirche, die Fernsehlotterie und die Klosterstiftung. Hinzu kommen Spenden, sodass die Finanzierung gesichert ist. Allerdings soll noch weiter Geld für die Inneneinrichtung gesammelt werden.

Ehrenamtlich betreut wird das Vorhaben von Architekt Josef Simmes, ein Mitglied des Vereins Berneuchener Haus. Das landwirtschaftliche Gebäude ist im Jahr 1824 gebaut worden, teils mit Steinen der abgebrochenen Wendelinkapelle. Die Belastungen waren ausgelegt auf Stroh und Heu. Mit dem Umbau zu einem Tagungshaus muss die Statik verstärkt werden. Es werden, wie der Architekt erklärte, sehr aufwendige Maßnahmen notwendig, die man nicht sehe.

Geplant sind drei größere Tagungsräume mit jeweils rund 60 Quadratmetern und ein vierter Tagungsraum mit 32 Quadratmetern Fläche. Flur, Foyer, eine kleine Küche für Catering und behindertengerechte Toiletten kommen dazu. Das zweite Obergeschoss soll als Lagerfläche für Mobiliar genutzt werden. Ein Aufzug macht die Räume im Gebäude barrierefrei zugänglich.

Die Scheuer hat nur wenige Fenster, viel mehr werden nicht dazu kommen. Der ursprüngliche Gebäudecharakter muss erhalten werden. Das Denkmalamt war immerhin beim Eingangsbereich zu Zugeständnissen bereit: Der Hautpeingang werde einladend mit einer Glaskonstruktion gestaltet, informierte Simmes. Innen werde die Decke teilweise verglast, sodass der Dachstuhl sichtbar bleibe. Die Heizung wird an die bereits vorhandene Anlage angeschlossen. Belüftungstechnik wird installiert. "Ich finde es spannend, aus einer Scheuer einen Tagungsort zu machen", meinte Simmes.

Wegen Küche und Catering bei der Verpflegung der Tagungsgäste verlangte das Gewerbeaufsichtsamt Personalräume, Umkleiden und Duschen. Diese werden in der benachbarten Schenke eingerichtet.

Während des Umbaus wird es nicht ganz ohne Störungen abgehen, etwa durch an- und abfahrende Baufahrzeuge. Die meisten Arbeiten finden jedoch innen statt, sodass die Ruhe und Stille des Klosters nicht allzu sehr gestört werden, glaubt Hölzle. Wunschtermin für die Fertigstellung ist Ostern 2020.

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