Ein schlichtes Kreuz zeigt an: Hier im Ostfilderfriedhof in Sillenbuch ist die letzte Ruhestätte des Altoberbürgermeisters Manfred Rommel. Foto: Jan Reich

Es war die letzte Station des Abschieds von Manfred Rommel: An einem trüben, regnerischen Novembernachmittag hat der ehemalige Stuttgarter Oberbürgermeister am Freitag seine letzte Ruhestätte auf dem Ostfilderfriedhof in Sillenbuch gefunden.

Stuttgart - Es war die letzte Station des Abschieds von Manfred Rommel: An einem trüben, regnerischen Novembernachmittag hat der ehemalige Stuttgarter Oberbürgermeister am Freitag seine letzte Ruhestätte auf dem Ostfilderfriedhof in Sillenbuch gefunden. In dem Moment, in dem die Urne mit den sterblichen Überresten des großen Stadtoberhaupts und Politikers in das Ehrengrab gebettet wurde, wollte die Familie im engsten Kreis um ihn trauern.

Die Öffentlichkeit hatte sich bereits bei der offiziellen Trauerfeier am 14. November in der Stuttgarter Stiftskirche von Rommel verabschiedet – und tausende von Menschen trauerten bei der Übertragung der Feier in der Domkirche St. Eberhard oder an den Fernsehgeräten um ihn. Rommel war am 7. November an den Folgen eines schweren Sturzes gestorben, für den seine Parkinson-Erkrankung ursächlich war.

An seinem Grab, für dessen Pflege künftig die Stadt Sorge tragen wird, haben Besucher einen schönen Blick zum Neckartal und zu dem Wohngebiet hinüber, in dem Rommel seit den 1950er-Jahren wohnte. Vorerst erinnert ein schlichtes Holzkreuz an den populären Alt-OB. Neben einem Kranz in Herzform haben bis auf weiteres auch die Trauerkränze Platz gefunden, die in der Stiftskirche die Anteilnahme an Rommels Tod und die Dankbarkeit vieler Weggefährten bezeugten.

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