Weil Downhill – eine Sportart, bei der Radfahrer auf Spezialfahrrädern mit Karacho talwärts brettern – in Stuttgarts Wäldern verboten ist und daher bisher illegal stattfindet, hatte der Gemeinderat schon 2011 rund 135.000 Euro für eine offizielle Strecke bewilligt. Foto: Pressefoto Baumann

Die Stadt will das ins Stocken geratene Projekt Downhill-Parcours wieder auf die Tagesordnung setzen. Sportbürgermeisterin Eisenmann soll im Sportausschuss des Gemeinderats das weitere Vorgehen der Verwaltung darlegen.

Stuttgart - Die Stadt will das ins Stocken geratene Projekt Downhill-Parcours wieder auf die Tagesordnung setzen. Sportbürgermeisterin Susanne Eisenmann (CDU) soll am Dienstag, 11. März, im Sportausschuss des Gemeinderats das weitere Vorgehen der Verwaltung darlegen. Die CDU-Fraktion hatte dieser Tage „ein Fiasko“ befürchtet, nachdem sich die Planung bereits gut zwei Jahre hinzieht, jüngst gar von einem Scheitern des Projekts die Rede war. Jetzt will die Sportbürgermeisterin die notwendige landschaftsschutzrechtliche Genehmigung bis zum Sommer beibringen.

Hintergrund: Weil Downhill – eine Sportart, bei der Radfahrer auf Spezialfahrrädern mit Karacho talwärts brettern – in Stuttgarts Wäldern verboten ist und daher bisher illegal stattfindet, hatte der Gemeinderat schon 2011 rund 135.000 Euro für eine offizielle Strecke bewilligt. Gesetzeswidriges Downhill-Fahren sollte zum Schutz von Mensch und Natur so unterbunden werden. Angeblich hatte die komplizierte Rechtslage die Planungen aber verzögert. Womöglich muss das Stadtparlament einen finanziellen Nachschlag genehmigen, da sich das Projekt wohl verteuert.

Die Downhill-Szene will am 11. März selbst zahlreich im Sportausschuss Flagge zeigen.

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