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Straßberg Zum Abschluss die Freisprechung

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Stolz präsentieren die Innungssieger und Preisträger die Urkunden. Foto: Kaul Foto: Schwarzwälder Bote

Straßberg. Für die Handwerksgesellen bildete am Samstag die Lehrabschlussfeier der Kreishandwerkerschaft Zollern-Alb in der Straßberger Schmeienhalle einen besonderen Tag. Mit strahlenden Gesichtern nahmen sie ihre Gesellenbriefe in Empfang.

Nach dem Stück "Wir grüßen mit Musik" des Musikvereins Straßberg führte Kreishandwerksmeister August Wannenmacher aus, dass Handwerk sowohl Tradition als auch Zukunft vereine. So zähle im Handwerk nicht, woher man komme, sondern wohin man wolle.

Das duale Ausbildungssystem, in dem Betriebe gemeinsam mit Schulen am Ausbildungserfolg arbeiten, sei weltweit anerkannt. Viele Nachbarstaaten beneideten Deutschland um dieses System und kopierten es bereits, führte Wannenmacher aus. Gerade in diesen Zeiten erweise sich das Handwerk als Stabilitätsfaktor, und es habe sich gezeigt, wie wichtig der Gesellenbrief sei.

Für Gesellen stünden nun alle Wege offen, insbesondere dann, wenn sie zu ihren Abschlüssen den Meisterbrief oder den Betriebswirt "draufsetzen".

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung sorgte Poetry Slammer Andreas Rebholz aus Sigmaringendorf für unterhaltsame Einlagen, wobei er das Publikum unter anderem mit "Pampa-Poesie" zu begeistern wusste.

Den wichtigsten Part des Abends bildete die Übergabe der Gesellenbriefe. Diese nahmen der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Jürgen Greß, Kreishandwerksmeister August Wannenmacher und Joachim Eisert, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Reutlingen, vor. Unter den 127 frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen ragten auch zahlreiche junge Leute als Innungssieger heraus: Nico Schanz, Vincent Simon (Feinwerkmechaniker), Jan-Paul Heinrich (Fleischer), Leonie Sieber (Friseurin), Marvin Birkle (Glaser), Moritz Letsch (Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker), Jasmin Viehbeck, Patricia Angst, Marvin Muschkowitz, Leon Stoll (Maler und Lackierer), Bohdana Hoschtanar (Fahrzeuglackierer), Janis Edbauer, Jan Löffler (Maurer), Luca Werner, Jonas Müller und Tobias Noack (Zimmerer). Zu den Preisträgerinnen und -trägern zählten Melissa Bitzer, Anna Rahmanov (Kauffrau für Büromanagement), Ruben Grotz (Automobilkaufmann) und Eduard Kerling (Autofachwerker). Ehe zum Ausklang die Nationalhymne erklang, forderte Kreishandwerksmeister Wannenmacher die Junghandwerker auf, sich zu erheben, um die "Freisprechung" durchzuführen, wodurch sie als vollwertige Mitglieder in den Stand der Gesellen aufgenommen wurden.

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