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Straßberg Doku lässt in vergangene Zeiten eintauchen

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Siegfried Güntner (von rechts) und Alois Nolle bedankten sich bei Heimatfilmer Wolfgang Born (links) und Amanda Schütz für die Einblicke in die Ortsgeschichte. Foto: Scharofsky Foto: Schwarzwälder Bote

Straßberg (wb). Das Altenwerk Straßberg bietet den älteren Bürgern bei den monatlichen Altennachmittagen stets ein ausgewogenes Programm. Bei der jüngsten Veranstaltung kamen besonders viele Gäste, denn ein Filmvortrag des Straßberger Heimatfilmers Wolfgang Born war angekündigt. Die große Resonanz führte dazu, dass rasch noch einige zusätzliche Sitzgelegenheiten beschaffen werden mussten. Nach einem Lied, das Heidi Wahl am Klavier begleitete und den einleitenden Worten des Vorsitzenden Siegfried Güntner hieß es "Film ab": Wolfgang Born nennt den Film, "Straßberger Impressionen – interessante Begebenheiten und Geschehnisse aus der Schmeientalgemeinde". Born hat mit seiner Kamera unter anderem das Schneechaos von 2006 eingefangen, den Abbruch des früheren Seniorenpflegeheimes und das Hochwasser 2013. Außerdem beinhaltete das 30-minütige Zeitdokument Bilder des närrischen Treibens am "Schmotzigen Doschdeg" 2016. Die Protagonistin des zweiten Films war Ehrengast an diesem Altennachmittag. Amanda Schütz erzählt im Film "So war es früher" von ihrer Lebensgeschichte. Die 95-Jährige ist Ur-Straßbergerin und damit eine der ältesten Einwohner der Gemeinde. In der halbstündigen Dokumentation erhielten die Zuschauer Einblicke in das Bewegte Leben von Amanda Schütz in der Schmeientalgemeinde. Aufgewachsen in einer kinderreichen Familie mit liebevollen Eltern und früh in die tägliche Arbeit eingebunden, erlebte sie ihre Jugendjahre in Straßberg. Die Schulzeit und vor allem das Landjahr in Schlesien sind ihr noch gut in Erinnerung. Auch der Zweite Weltkrieg und die Jahre danach haben ihr Leben geprägt. Ergänzend zeigten Aufnahmen alter Straßberger Dorfansichten sowie vom bäuerlichen Arbeitsleben den damaligen Zeitgeist. Die Bilder weckten bei den Senioren viele Erinnerungen.

Altenwerksvorsitzender Siegfried Güntner bedankte sich bei Filmemacher Wolfgang Born und der Hauptdarstellerin Amanda Schütz, die ihren Lebensabend im Straßberger Seniorenpflegeheim St.Verena verbringt, für ein heimatgeschichtlich wertvolles Zeitdokument.

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