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Straßberg Der Rohbau des Feuermagazins steht

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Bürgermeister Markus Zeiser (Zweiter von rechts) lobt die Mitarbeiter der am Bau beteiligten Firmen, Architektur- und Planungsbüros. Foto: Born Foto: Schwarzwälder Bote

Straßberg. Der Rohbau steht, die Einweihung des neuen Straßberger Feuerwehrhauses ist für Herbst nächsten Jahres vorgesehen. Ein erstes Etappenziel zur Vollendung des Großprojektes Feuerwehrhaus ist nun erreicht: am Mittwochabend wurde Richtfest gefeiert.

Auch wenn das Wetter nasskalt, stürmisch und alles andere als gemütlich war, wagte sich Zimmermann Claus Reinauer auf das Pultdach, um von ganz oben den traditionellen Richtspruch zu rufen: "Ich trink auf Architekt und Meister, auf Feuerwehr, auf die Gemeind’, auf alle treuen guten Geister, die sich zu diesem Werk vereint". Nach dem dreifachen Hochruf zerschellte das Weinglas am Boden. Viele Feuerwehrleute sowie Gesamtkommandant Reiner Bantle, Abteilungskommandant Daniel Nagraszus und Ehrenkommandant Winfried Kleiner waren gekommen, um den Rohbau und den Baufortschritt unter die Lupe zu nehmen.

Architekt des Gebäudes ist Elmar Hotz vom Büro h2 in Winterlingen. Für die Gebäudetechnik im Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärbereich ist das Planungsbüro Marin Wethauser zuständig. Die Elektroarbeiten verrichtet die Bitzer Firma Strehlau Gebäudetechnik; die Gewerke Außenanlagen wurden an das Pfeffinger Ingenieurbüro Peter Czerwenka vergeben. Mit der Baustatik das Ingenieurbüro Michael Sieber betraut. Den Rohbau errichtete die Firma Norbert Hartmann aus Kaiseringen; die Zimmererarbeiten verrichtete die Ebinger Zimmerei Reinauer.

Bürgermeister Markus Zeiser lobte die Arbeit der ausführenden Firmen. Die Planungsteams hätten das Projekt von den ersten Entwürfen bis zum Rohbau kompetent begleitet.

Doch nicht nur die Handwerker und Planer haben viel geleistet: Bereits jetzt haben die Feuerwehrleute viele Stunden in Eigenleistung auf der Baustelle eingebracht; weitere Arbeitseinsätze werden bis zur finalen Fertigstellung folgen.

"Ich denke, wir haben gemeinsam ein hervorragendes Feuerwehrhaus konzipiert", betonte der Bürgermeister und hob speziell den Einsatz von Gesamtkommandant Reiner Bantle hervor, der sich bis zum Richtfest bei insgesamt 36 Planungsgesprächen eingebracht habe.

Das Feuerwehrhaus ist derzeit Straßbergs größtes Bauprojekt. Die Gesamtkosten mit der gesamten  Ausstattung belaufen sich auf circa 3 120 000 Euro. Die Gemeinde hat einen Förderantrag nach der Verwaltungsvorschrift über Zuwendungen zur Förderung des Feuerwehrwesens und für Fördermittel aus dem Ausgleichsstock gestellt und eine Förderzusage über insgesamt 530 000 Euro erhalten.

In Absprache mit der Feuerwehr wurde das Richtfest nur im kleinen Rahmen gefeiert. Das eingesparte Geld möchte man in die Ausstattung des Gebäudes investieren. Ein großes Fest folgt im nächsten Jahr mit der Einweihung des fertigen Feuerwehrhauses im Herbst 2020.

Dennoch feierten die Feuerwehrleute und die am Bau beteiligten Firmen die erste große Etappe auf der Baustelle mit einem gemütlichen Abend. Die Mitarbeiter der Planungsbüros führten durch das Gebäude und standen für Fragen zur Verfügung.

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