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Straßberg Der letzte Segen nach elf Jahren

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Ein letztes Mal steht dieses Gespann gemeinsam am Altar: Nikolaus Ostrowitzki (links) feiert mit Pfarrer Hubert Freier seinen Abschied in Straßberg. Fotos: Born Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Kirche St. Verena hat Pfarrer Nikolaus Ostrowitzki nach elf Jahren Abschied von der katholischen Seelsorgeeinheit Straßberg-Veringen genommen. Er wechselt nach Schluchsee, wo er die Seelsorgeeinheit Östlicher Hochschwarzwald leitet.

Straßberg. Auch wenn aus Infektionsschutzgründen nicht alle Plätze in der Kirche St. Verena besetzt werden durften, waren viele Wegbegleiter des scheidenden Seelsorgers zu seinem letzten Gottesdienst in Straßberg gekommen, um sich von Nikolaus Ostrowitzki zu verabschieden. Diesen letzten Gottesdienst in Straßberg zelebrierte er gemeinsam mit Pfarrer Hubert Freier, mit dem er sich in den vergangenen Jahren die Aufgaben in der Seelsorgeeinheit Straßberg-Veringen geteilt hatte. Auch für Pfarrer Freier war es ein kleiner Abschied – er verlässt Ende Oktober die Seelsorgeeinheit, um sich in seiner Heimat zur Ruhe zu setzen.

Die letzte Heilige Messe Ostrowitzkis an seiner langjährigen Wirkungsstätte hatte etwas Erhabenes: Es herrschte eine würdevolle Abschiedsstimmung, die nicht zuletzt durch den Chorgesang von "Cum deo" erzeugt wurde.

Auch Ostrowitzkis Predigt kennzeichnete der Ernst des Abschieds. "Wir wollen Gott dafür danken, dass er uns zusammengeführt hat", sagte der Geistliche. Er blicke mit großer Dankbarkeit auf seine seelsorgerische Arbeit in den verschiedenen Pfarrgemeinden der Seelsorgeeinheit zurück.

Liebevolle Abschiedsworte fanden am Ende des Gottesdienstes auch einige Wegbegleiter Ostrowitzkis: Pfarrgemeinderatsvorsitzende Rosa Endriß überreichte ihm ein Geschenk und dankte ihm für sein Engagement: Ostrowitzki habe sich in allen Seelsorgebereichen persönlich eingebracht: Angefangen bei den Kindern und Jugendlichen, mit denen er gebetet und Glaubensgespräche geführt hat. "Dass die Menschen ihre Kraft aus der Heiligen Schrift schöpfen und dies ihnen helfen möge, war eines Ihrer Hauptanliegen", erklärte Endriß. "Viele Erwachsene, welche die Glaubensabende und die Familiengebetskreise besuchten, sind Ihnen dankbar für Ihre Schriftauslegungen." Nikolaus Ostrowitzki habe sich als Seelsorger der vielfältigen Nöte der Menschen angenommen. In vielen seelsorgerischen Einzelgesprächen habe er Betroffenen zugehört, ihre Not wahrgenommen und zusammen mit ihnen nach Lösungen für ein erträgliches Weiterleben gesucht.

Auch Pfarrer Hubert Freier wünschte dem scheidenden Glaubensbruder alles Gute und Gottes Segen und bedankte sich für die stets harmonische Zusammenarbeit. Nachdem Pfarrer Ostrowitzki den Anwesenden den Segen gespendet hatte, verabschiedete der Harthausener Chor "Cum Deo" ihn mit dem Segenswunsch "Mögen Engel dich begleiten" in seinen neuen Lebensabschnitt

Auch wenn es aus Gründen des Infektionsschutzes keinen Stehempfang nach dem Gottesdienst gab, verabschiedeten sich dennoch viele Wegbegleiter vom scheidenden Pfarrer. Straßbergs Bürgermeister Markus Zeiser, sein Winterlinger Kollege Michael Maier und Harthausens Ortsvorsteher Emil Oswald überbrachten Präsente und die besten Wünsche.

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